Waldshut-Tiengen: In den Höhen des Haspels

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Unsere Rundtour führt uns in das geheimnisvolle Seltenbachgebiet und von dort zu den Höhen des Haspels. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz mit der einladenden Blockhütte, an der eine Tafel mit Wandermöglichkeiten angebracht ist.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz

Zielpunkt der Tour:

Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz

Beschreibung

Auf verschiedensten Wegen wandert man zunächst in ein Tal hinab, um dann auf den Haspel zu steigen. Dort kann die Tour abgebrochen werden und der Wanderer kann in Waldshut seinen Ausklang finden. Die Wanderrroute leitet zurück zum Startpunkt.

Wegbeschreibung

Wir starten beim Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz, überqueren die Straße und schreiten auf dem Wanderpfad in Richtung Seltenbach. Hier befindet sich der Rote Bühl. Ein passender Name für das Gebiet, denn hier findet sich roter Buntsandstein. Wir gehen weiter das düstere Tal hinab. Auf einem schmalen Pfad schlängeln wir uns an einem Bächlein hinunter ins Tal. Im weiteren Wegverlauf führt ein breiterer Weg nach Süden zur Schmitzinger Straße, nach Norden weist uns der Stunzigerweg in ein Gebiet, auf dem ehemals, noch vor der Gründung Waldshuts, der Ort Stunzingen lag.
Jenseits des Bachs steht eine märchenhafte Waldhütte, die Holzfällern als Unterkunft dient. Wir gehen weiter aufwärts und kommen in das Gelände der untergegangenen Quarzmühle. Das Bergwerk ist das jüngste im Seltenbachgebiet und es diente zur Quarzsandgewinnung. Weiter geht es durch einen versumpften Graben, durch den wir zum verschlossenen Stolleneingang kommen. Hier arbeiteten noch bis um 1910 etwa ein Dutzend Männer. Heute sind allerdings nur noch Fledermäuse, Molche und Feuersalamander in der unheimlichen Gruft zu finden. 
Durch die Tannen hindurch werfen wir noch einen letzten Blick auf den Pfadfinderplatz. Dann orientieren wir uns an den Wegweisern. Wir befinden uns auf 495m und wir folgen dem Weg Richtung Stunzinger, Jägerbrünnele zum Haspel und nach Eschbach. In einem weiten Bogen geht es nun dem Haspel entegegen. Beim Rastplatz "BeimAhorn" kreuzen wir mit der Waldkircher Straße. Wenn man ihr folgt, gelangt man zum Jäggerbrünnele.  Wir gehen allerdings weiter Richtung Haspelhöhle. Wir treten aus dem Spitalwald hinaus und gelangen in die offene Felderwelt des Haspels. In Richtung Westen taucht in der Ferne das Wasserschloss auf, das heute allerdings nicht unser Ziel ist. Wir suchen den Weg zum Haspelhäuschen und gehen über einen grasbewachsenen Streifen Richtung Stange und Wald nach links. Gleich am Waldrand sehen wir das entsprechende Wanderzeichen und folgen dem hübschen Waldweg. Schon nach kurzer Zeit erreichen wr unser Ziel, das Haspelhäuschen. Wir finden ein schmuckes Blockhäuschen auf Stelzen, das zu einer Rast einlädt. Über eine Treppe erreichen wir den oberen Raum und genießen die herrliche Fernsicht. Nach rechts sehen wir das Kraftwerk Leibstadt, das das herrliche Landschafts- und Stadtbild trübt. Nach links entdecken wir das Aare-Rheingebiet und bei guter Fernsicht sogar der Randen und die wunderbare Alpenwelt. Nachdem wir unsere rast genossen haben, geht es zurück Richtung Stadt. Der Wegweiser zeigt nach Western zum Tannwald, Wasserschloss und Eschbach. Wir wählen den Hangweg hinunter ins Tal. Anfangs verläuft der Weg noch eher eben aber nach kurzer Zeit wird fällt er steiler ab und wir erreichen rechts einen breiteren Querweg, der als Hohlweg zur Panoramastraße hinunterführt. Wir steuern ein Schlangenweglein gegenüber an und folgen dem Wanderzeichen, das uns zum steil abfallenden Weglein Richtung Fuchslochhöhe führt. Hier müssen wir aufpassen, dass wir nicht ausrutschen oder über Wurzeln stolpern. Wir gehen weiter bis zum Panoramaweg. Der besonders schöne Seltenbachweg führt uns schließlich wieder hinunter zum Seltenbach. Wir erreichen den Forellenbach und wandern daran entlang nach Norden. Der Weg ist sehr wild und verwachsen aber auch die Unheil verkündenden Tollkirschen halten uns nicht auf. Wer glaubt, in der Nähe von Waldshut gäbe es keinen Urwald mehr, der wird hier eines besseren belehrt. Wir gelangen zurück zum Forellenbachbeginn und brechen durch zur Schmitzinger Straße, wo wir unseren Startpunkt und gleichzeitigen Endpunkt, den Wanderparkplatz, erreichen.

Ausrüstung

Gute Wanderschuhe sind von Vorteil.

Sicherheitshinweise

Rutschgefahr bei Nässe!

Anfahrt

Über die B500 oder B34 nach Waldshut und über die Schmitzinger Straße zum Wanderparkplatz.

Parken

Am Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus oder Bahn zum Waldshuter Bahnhof. Mit dem Bus Richtung Schmitzingen bis zur Haltestelle Waldshut Wadlparkplatz

Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge5,81 km
Aufstieg 162 m
Abstieg 162 m
Dauer 2,00 h
Niedrigster Punkt396 m
Höchster Punkt530 m
Startpunkt der Tour:

Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz

Zielpunkt der Tour:

Wanderparkplatz beim Pfadfinderplatz

Eigenschaften:

Rundtour

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Diese Tour wird präsentiert von:
Ferienwelt Südschwarzwald
Autor

Leah Raatz