Barockes St. Fridolinsmünster
Von weit her sind die beiden markanten Türme des St. Fridolinsmünsters zu sehen. Der prachtvolle im 17. - 18. Jahrhundert im Barockstil erneuerte Kirchenbau erinnert an die Größe und Bedeutung des einstigen Stiftes, das zur Gründung der Stadt führte.
Das St. Fridolinsmünster ist mit seinen beiden barocken Zwiebeltürmen ein hervorragendes, weithin sichtbares Baudenkmal in der Hochrheinlandschaft. Von den früheren Kirchenbauten bedeutend ist die Krypta aus dem 10./11. Jahrhundert. Auf der Südseite des Kirchenbaues wurden im Jahr 1973 romanische Bauteile gefunden, die in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert werden. Ein Stadtbrand im Jahre 1272 vernichtete auch die Kirche, sodass aus dieser Zeit nahezu keine Angaben über Vorgängerbauten möglich sind. Berner Bauleute haben in der Zeit von 1343, dem Jahr der Grundsteinlegung, bis 1360, der Weihe des Gotteshauses, an dem jetzt noch in der Grundstruktur erhaltenen Werk gebaut. Der Merianstich von 1643 gibt ein authentisches Bild des Münsters aus der Zeit der Gotik wieder. Eine Darstellung des Merianstichs ist heute in der Fischergasse an einer Hausfassade zu sehen.
Wer das barockisierte St. Fridolinsmünster betritt, wird diese besondere Atmosphäre, die darin herrst, gleich erfahren. Es wird seine Zeit brauchen, bis alle beeindruckenden Wandgemälde, Fresken, Stuckarbeiten, Statuen und Bildnisse entdeckt worden sind. Besondere Highlights des St. Fridolinsmünsters sind darüber hinaus der Hochaltar, der silberne Fridolinsschrein, die massive Orgel und die Krypta, die ausschließlich bei einer eindrucksvollen Führung zu besichtigen ist.
Führungen:
- Öffentliche Führungen: einmal monatlich montags um 16:00 Uhr (vorher bei der Tourist-Info nachfragen).
- Private Führungen: buchbar über die Münsterpfarrei, bis max. 30 Personen, Dauer 0,5 oder 1,5 Stunden, Preis nach Vereinbarung.
- Hinweis zur Barrierefreiheit: Stufenlosen Nebeneingang nutzen.
Kontakt
Adresse
Röm.-Kath. Kirchengemeinde Bad Säckingen-Murg
Münsterplatz 8
79713 Bad Säckingen