„Die Frau“ existiert nicht. Die Darstellung des Weiblichen in der Kunst
„La femme n‘existe pas“ – Mit diesen Worten brachte der Psychoanalytiker Jacques Lacan zum Ausdruck, dass es keine universelle, essenzielle Definition oder kein „absolutes Weibliches“ gibt.
Lacan zufolge existieren zwar Frauen als konkrete Individuen, doch die allumfassende Kategorie „die Frau“ ist eine Illusion – ein Konstrukt des männlichen Begehrens und der Sprache.
Diese Ausstellung widmet sich den vielfältigen Facetten des Weiblichen in der Kunst. Sie untersucht die unterschiedlichen Vorstellungen, Zuschreibungen und künstlerischen Darstellungen von Weiblichkeit und lädt dazu ein, diese im Spannungsfeld von Geschichte, Gesellschaft und Kultur neu zu betrachten und kritisch zu hinterfragen.
Die Artothek ist am Tag der Vernissage/11. Oktober bereits ab 10 Uhr geöffnet.
Ausstellungsdauer:
So, 11. Oktober – So, 8. November 2026
jeweils Di: 10 – 12 Uhr, Sa: 15 – 18 Uhr, So: 11 – 15 Uhr
🎟️Eintritt frei