Björn Pfeifer

Outdoor-Freak aus Murg

Björn ist 35 Jahre alt und wohnt in Murg-Oberhof. Er liebt es sportlich in der Natur unterwegs zu sein, am liebsten mit viel Action. Wie gut, dass zahlreiche Aktivitäten direkt vor der Haustüre liegen. Er zählt aber auch zu dem Phänomen „Mehrgenerationenhaus-Gestalter“, welches hier im Südschwarzwald immer häufiger zu beobachten ist. Da er gerne draußen arbeitet und sich als Ausgleich vom Bürojob handwerklich verausgabt, hat er zusammen mit seinem Bruder beschlossen, das alte Elternhaus, was früher landwirtschaftlich genutzt wurde, zum größten Teil selbst zu sanieren. „Die Arbeit macht Spaß, jedoch unterschätzt man manchmal wie viel Zeit und Kraft man in solch ein Projekt stecken muss… Das Ergebnis nach getaner Arbeit entschädigt aber um ein Vielfaches.“, erklärt er mit einem zufriedenen Schmunzeln. Und wenn die Zeit es zulässt, sind das seine drei liebsten Freizeitaktivitäten:

„Beim Radfahren und Mountainbiken im Südschwarzwald ist für jeden etwas dabei: die einfache Strecke am Rhein entlang zwischen Säckingen und Murg (auch als Runde über die Schweizer Seite zurück), wie auch anspruchsvollere Touren querfeldein über Berg und Tal. Hier bietet besonders das Murgtal mit seinen Zubringerwegen hier und da schöne Touren für ambitionierte Biker, z.B. hinauf zur Burgruine Wieladingen.

Für Kletterer ist das Albtal ein absolutes Muss! Der Einstieg am nördlichen Ortseingang von Albbruck ist nicht einfach zu finden, wenn man ihn aber erst mal entdeckt hat, bieten die natürlichen Felsformationen eine Fülle an verschiedenen Kletter-Routen von einfach bis schwer und das bis zu einer Höhe von 30 Metern. Man muss allerdings eigene Kletterausrüstung mitbringen.

 

Die Wandervielfalt lässt sich gar nicht so einfach beschreiben bzw. zusammenfassen. Das Angebot ist sowohl im Sommer als auch im Winter schier unendlich und auch hier findet man sowohl einfache Tagestouren wie den „Hochtalsteig“ in Bernau als auch anspruchsvolle Mehrtagestouren wie den „Albsteig“, der in Albbruck startet und bis zum Feldbergpass hinaufführt. Je nach persönlicher Kondition kann die Tour in drei bis fünf Etappen bewältigt werden. Wer dabei einmal ganz naturnah übernachten will, kann das unterwegs im eigenen Zelt oder einfach nur im Schlafsack im Trekkingcamp tun.“