Tipp Wanderungen

15 Wolpadingen Kaiser-Rudolf-Platz Wolpadingen

Schwierigkeit Leicht
Länge 6.5 km Dauer 01:52 h
Aufstieg 149 m Abstieg 149 m
Höchster Punkt 930 m Niedrigster Punkt 783 m
Leichte und aussichtsreiche Rundwanderung im südlichen Dachsberg
Eigenschaften familienfreundlich, aussichtsreich, Rundtour
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Wolpadingen erfährt seine erste Erwähnung als "Wolpotingen" im Jahr 1266. Der Ort bestand aus zwei Klosterhöfen von St. Blasien, davon einer Dinghof (Dinggericht ausserhalb Zwing und Bann) für einen weiten Umkreis. Wolpadingen war Namensgeber einer der 8 zu Vorderösterreich gehörenden Hauensteinischen Einungen (einer frühen Form der demokratischen Selbstverwaltung), auch Einung Dachsberg genannt. Der Ursprung der Dorfkapelle, die der Schmerzhaften Mutter Gottes geweiht ist, liegt im Jahre 1855. Sie wurde 1932 abgebrochen und neu aufgebaut.

Der Kaiser-Rudolf-Platz zwischen Hierbach und Finsterlingen bietet eine idyllische Aussicht auf die Ortschaft Hierbach mit ihrer mächtigen aus Albtal-Granit erbauten Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Bei gutem Wetter geniesst man ein ein tolles Alpenpanorama. Auf dem Platz steht eine Panoramatafel, auf der die höchsten Alpengipfel vermerkt sind. Es gibt die Schutzhütte "Florianshütte", einen Grillplatz und Sitzgelegenheiten. Da das Gebiet des Dachsbergs von 1254 bis 1806 vorderösterreichisch war und somit zu den Habsburgern gehörte, könnte man vermuten, dass der österreichische Kaiser Rudolf II (1552 - 1612) der Namensgeber des Platzes ist. Jedoch war es ganz anders: Der Erbauer der Schutzhütte hiess Rudolf Kaiser.

Hierbach wurde im Jahre 1289 als "Huenerbach", von huon = Waldhüter am Bach, erstmals geschichtlich erwähnt. 1684 bestand Hierbach aus 10 Häusern, 1814 standen hier 14 Höfe. In Hierbach lohnt sich die Besichtigung der mächtigen aus Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Sie wurde 1887/88 errichtet, der Postaltturm stammt aus 1905. Als Baumaterial wurde Albtalgranit verwendet, den man aus einem Steinbruch im Tannhölzle über der Mündung des Vogelbachs in den Ibach bezog. Die Kirche dient als Pfarrei für die Dörfer des südlichen Dachsbergs. Bei der letzten Renovierung 1987/88 wurden weitestgehend die ursprünglichen Formen und Farben beibehalten.

Wegbeschreibung

Wir gehen in Wolpadingen auf der Dorfstrasse Richtung Westen und kommen durch einen Wald zum Wegweiser "Hinter der Talmatt". Hier gehen wir durch die Wiese und dann links auf die Strasse. Wir kommen zum Kaiser-Rudolf-Platz mit Blick auf das idyllische Hierbach und bei gutem Wetter auf die Alpen. Von dort gehen wir nach Hierbach, wo sich die Besichtigung der mächtigen aus Albtal-Granit erbauten Kirche lohnt. Von Hierbach geht es zunächst auf der Strasse hinunter ins Vogelbachtal. Dann im Vogelbachtal nach Norden. Schliesslich kommen wir wieder nach Wolpadingen.
Tipp des Autors Nehmen Sie sich Zeit für eine Rast am Kaiser-Rudolf-Platz und den Genuss der Aussicht dort
Startpunkt Wolpadingen
Öffentliche Verkehrsmittel

SBG-Bushaltestelle Wolpadingen (Linie 7324)

Fahrplanauskunft: www.bahn.de

PKW K 6590 nach Dachsberg-Wolpadingen

Downloads

Weitere Informationen

Die Tour wurde vom Natur- und Wanderverein Dachsberg e.V. zusammengestellt.

Hier geht es zur Homepage. Dort gibt es auch den aktuellen Wanderplan.

Homepage der Gemeinde

Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald