Tipp Wanderungen

19 Inner-Urberg Schwand Kohlplatz Lehenkopfturm Alpenpanorama Urberg Inner-Urberg

Schwierigkeit Mittel
Länge 6.1 km Dauer 01:45 h
Aufstieg 126 m Abstieg 126 m
Höchster Punkt 1021 m Niedrigster Punkt 895 m
Vom Mineralienmuseum in Inner-Urberg nach Schwand. Weiter zum Lehenkopfturm mit schöner Aussicht über St. Blasien. Dann über das Alpenpanorama Urberg zurück nach Inner-Urberg
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, Rundtour
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Inner-Urberg und die zu Urberg gehörenden Weiler sind aus Rodungssiedlungen entstanden, die unter dem Einfluss des Klosters St. Blasien angelegt wurden. Zum ersten Mal werden "die Urberge" 1237 genannt, 1289 der "Smalenberg" und um 1300 Schwand. Auch die Herren von Tiefenstein besassen in Urberg Rechte und Güter, die Hugo von Tiefenstein 1295 dem Kloster St. Blasien schenkte. In unmittelbarer Nähe der Ortschaft Urberg erhob sich auf dem Bildsteinfluh die Burg Bildstein. Sie wurde vermutlich ursprünglich zum Schutz des bedeutenden Bergbaus angelegt. Der Bergbau auf Silber und Blei ist schon 1328 nachweisbar und wurde bis 1835 betrieben. In der Grube "Gottesehre" in Oberbildstein wurde bis 1987 nach Fluss- und Schwerspat geschürft. Heute erinnert das 2002 eingeweihte "Mineralienmuseum Gottesehre" in Inner-Urberg sowie der Bergbaupfad bei Rüttewies an die traditionsreiche Bergwerksgeschichte des Ortes. Bereits 1318 wird die Existenz einer Kirche erwähnt. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul stammt aus dem Jahre 1816.

Der Schluchtensteig führt über 119 Kilometer durch den Naturpark Südschwarzwald. Ausgesetzte Pfade entlang steiler Felsklammen und gurgelnder Bäche, Rastplätze mit spektakulären Tiefblicken, bemooste Bäume und in der Sonne glitzernde Wassertropfen. Wutachflühen, Wutachschlucht, Schleifenbachfälle, Haslachschlucht, Windbergwasserfall, Hohwehraschlucht und Wehraschlucht sind Ziele für all jene, die es ans Wasser zieht, die gerne durch wilde Schluchten steigen, tosende Wasserfälle bestaunen und die natürliche Stille genießen möchten. Zwischendurch gibt es immer wieder grandiose Aussichtspunkte mit weiten Panoramen über das Gewinkel der Täler und Schluchten im Südschwarzwald bis hin zum fernen Alpenbogen. Kühe stehen auf kargen Hochweiden, irgendwo zirpt es am Wegesrand in den Blumenwiesen und gemütliche Gasthöfe in uralten Schwarzwaldhäusern warten auf hungrige Schluchtensteigwanderer. In der Gemeinde Dachsberg verläuft der Schluchtensteig hinter dem Lehenkopf nördlich von Urberg über den Klosterweiher und bis zum Ibacher Panoramaweg.

Wegbeschreibung

Vom Mineralienmuseum in Inner-Urberg wandern wir Richtung Osten nach Schwand. Weiter geht es über den Kohlplatz zur Lehenrütte. Dort treffen wir auf den Schluchtensteig und folgen ihm zum Lehenkopfturm. Hier geniessen wir die schöne Aussicht über St. Blasien und den ganzen südlichen Schwarzwald. Dann gehen wir zurück zur Lehenrütte. Wir verlassen den Schluchtensteig und wandern über den Bengelbuck Richtung Inner-Urberg. Kurz vor dem Ort machen wir einen kleinen Abstecher nach links hinauf zur Alpenpanorama-Tafel. Zurück zum Weg und nach kurzer Zeit erreichen wir wieder das Mineralienmuseum. Es kann Donnerstags und Sonntags nachmittags besichtigt werden.
Tipp des Autors

Zeit einplanen für den Genuss der Aussichten.

Donnerstags und Sonntags lohnt ein Besuch im Mineralienmuseum Urberg (14:00 - 16:00)

Startpunkt Inner-Urberg
Öffentliche Verkehrsmittel

SBG-Bushaltestelle (Linie 7324)

Fahrplanauskunft: www.bahn.de

PKW K 6590 und K6527 nach Dachsberg-Urberg
Parken Kostenlos parken beim Mineralienmuseum

Downloads

Weitere Informationen

Weitere Infos:

Die Tour wurde vom Natur- und Wanderverein Dachsberg e.V. zusammengestellt.

Hier geht es zur Homepage. Dort gibt es auch den aktuellen Wanderplan.

Homepage der Gemeinde

Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald