Bernau im Schwarzwald: Die Höhenradler Tour
Schwer
Herzogenhorn, Spießhorn, Blößling – die Hausberge von Bernau: Drei markante Schwarzwaldgipfel, abwechslungsreiche Fahrpassagen und grandiose Ausblicke versprechen höchsten Radgenuss.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich
Wegebeschaffenheit
Vom Bernauer Hochtal führen kräftige Anstiege zunächst hinauf zum Herzogenhorn. Da kommt die Einkehr auf der Krunkelbachhütte gerade recht. Bevor du in rasanter Abfahrt wieder ins Tal zurückkehrst, lohnt sich unbedingt noch der Abstecher zum Kleinen Spießhorn. Im zweiten Teil der Tour wird die Kondition dann erneut auf eine harte Probe gestellt – hier freut sich, wer mit gut gefülltem Akku unterwegs ist. Auf ruhigen Waldwegen geht es hinauf zum Blößling, ehe eine aussichtsreiche Schlussabfahrt durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt führt.
Wegbeschreibung
Vom Wanderparkplatz Spitzenberg radelst du am Sportplatz vorbei zunächst geradeaus einige Höhenmeter bergan und biegst anschließend beim Wegweiser Rütte rechts auf einen Weg ab, der dich steil hinunter zum Jugendzeltplatz führt. Auf der nahen L149 legst du einen kurzen Straßenabschnitt bis zum Passübergang Wacht zurück. Hier beginnt der erste längere Anstieg der Tour. Gemeinsam mit dem Schwarzwald-Westweg gewinnst du in mehreren Kehren an Höhe, passierst den Ecklekopf westlich seines Gipfels (tolle Sicht zum Belchen) und erreichst, nachdem das Gelände wieder flacher geworden ist, den Wiesensattel des Hofecks in einem der Bernauer Skigebiete.
Von dort schwingt sich die Strecke weiter hinauf zur Bernauer Skihütte und zur Glockenführe. Nun biegst du scharf rechts ab und erreichst über einen teilweise holprigen Weg den Gipfel des Herzogenhorns, der bei klarem Wetter mit einem prachtvollen Panorama belohnt. Anschließend lässt du die Glockenführe rechts liegen und rollst zurück in Richtung Skihütte. Noch davor zweigt links der Herzogenhornweg ab, der dich durch die markante Rechtskurve am Zinken zum Kohlplatz und von dort nach links auf die Krunkelbachhütte führt.
Vor oder nach einer Einkehr empfiehlt sich unbedingt der kurze Abstecher zum aussichtsreichen Kleinen Spießhorn. Danach folgst du der Zufahrtsstraße in zügiger Abfahrt talwärts, gönnst dir zum Schluss jedoch noch den Abstecher nach links auf den Panoramaweg. Mehrere Bänke und Himmelsliegen laden hier zu einer weiteren Rast ein, während sich der Blick über das Bernauer Hochtal und die umliegenden Schwarzwaldberge öffnet. Schließlich erreichst du die Kaiserhausstraße, folgst dieser nach links und fährst am Wanderparkplatz Ankenbühl vorbei bis zur L149. Diese querst du geradeaus und folgst anschließend der Todtmooser Straße ebenfalls geradeaus durch den Ortsteil Weierle bis an den Ortsrand von Unterlehen.
Dort verlässt du die Straße nach links auf den Zipfelwaldweg und tauchst schon bald in den Wald ein. Über meist einsame Forstwege strebt die Route der Langhaldenhütte entgegen. Von dort (noch vor der Brücke rechts) folgst du dem Schwarzenbächleweg bis zum Abzweig Dichtelau mit dem Bildstock des hl. Jakobus, biegst scharf links auf den Orenweg ab und passierst den bewaldeten Gipfel des Oren bis zur Orenhütte. Sobald sich der Wald nach einem Geländesattel zu freien Weideflächen öffnet, wechselst du erneut scharf links und erreichst über einen Anstieg die Rotkreuzhütte und L146 am Wanderparkplatz Rotkreuz. Auf der Straße fahrst du wenige Meter nach links und biegst sofort wieder rechts in den Neuschweineweg ein, der ab dem Wegweiser Neuschweine in den Neuwirthweg übergeht.
Der einsame Forstweg führt dich in den Talschluss unterhalb des Ledertschobensteins und anschließend in nördlicher Richtung zum Präger Eck. Hier beginnt der letzte, nochmals kräftige Anstieg der Tour. Über zunehmend anspruchsvollere Wege erreichst du schließlich den Gipfel des Blößlings, der ein weiteres Mal mit einer beeindruckenden Rundumsicht belohnt. Für die Abfahrt rollst du zunächst ein Stück auf der Aufstiegsroute zurück, bis der Obere Spitzbergweg scharf links abzweigt und dich in den Sattel Bödemle am Rand des Skigebiets Spitzenberg führt. Von dort gelangen wir schließlich – wahlweise rechts oder links des Köpfles – zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Spitzenberg.
Ausrüstung
Helm, dem Wetter angepasste Kleidung, reichlich Proviant und Getränke.