Der Hans Thoma Künstlerweg ist ein Rundweg mit ca. 5 km Länge und startet am Parkplatz Loipenzentrum/Zauberwald in Bernau-Oberlehen. Im Zuge des Themenweges findet ihr sieben Kunststationen, ein Bernauer Panoramabild um 1915, sowie zwei Stationen in Bernau-Oberlehen, nämlich beim Geburtshaus mit Gedenkstein und beim ehemaligen Uhrmacherhaus. Letzteres war der Wohnort von Hans Thoma von 1845 bis 1866. Das Uhrmacherhaus ist leider 1930 abgebrannt und nicht wieder aufgebaut worden. Die Kunststationen zeigen u.a. Bildreproduktionen von Gemälden die Hans Thoma vor über 100 Jahren an diesen Standorten gemalt hat. Die Bilder sind auch Zeitdokumente wie sich der Schwarzwald bzw. die Bernauer Landschaft in den letzten 100 Jahren verändert hat. Die Idee für den Hans-Thoma-Künstlerweg stammt vom ehemaligen Museumsleiter Robert Rosenfelder.
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Wegbeschreibung
Vom Ausgangspunkt am Parkplatz Loipenzentrum/Zauberwald führt der Weg recht flach in Richtung des Wegweißer am Sägeweg. Neben der Beschilderung des Hans Thoma Künstlerweg folgt man zunächst auch der gelben Raute. Am Wegweißer Sägeweg geht es auf dem geschotterten Wirtschaftsweg ca. 600 m bis zum Wegweißer Felsele. Ab dem Aussichtspunkt am Felsele wandert man ein kurzes Stück auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg hinab. Am nächsten Abzweig zweigt der Hans Thoma Künstlerweg auf einen schmalen Wiesenpfad. An der nächsten Wegkreuzung folgt man dem Weg hinab in den Ortsteil Oberlehen. Bergab wandert man bis zur Kreuzung Sägeweg und Weiherweg. Weiter bergauf, folgt man dem Weiherweg. Scharf links zweigt man bei der Kapelle in Oberlehen in den Hans-Thoma-Weg ab. Vorbei am Geburtshaus mit Gedenkstein führt der Weg ein kurzes Stück an der Todtmooser Straße entlang. Nach wenigen Metern zweigt man rechts in Richtung Sägeweg ab. Nun folgt man dem Weg zurück bis zum Abzweig außerhalb des Ortsteil. Vom Abzweig wandert man rechts auf dem recht flachen und breiten Wirtschaftsweg zurück in Richtung Ausgangspunkt am Loipenzentrum.
Weitere Informationen
Wer je den südlichen Schwarzwald erlebt hat, weiß, wie vielfältig seine einzigartige Landschaft ist. Dass seine Schönheit erhalten bleibt, dafür trägt der Naturpark Südschwarzwald e.V. Sorge. Er ist Garant für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Region und dafür, dass alle diese besonderen Natur- und Kulturlandschaft erleben und genießen könne. Dieses Projekt wurde gefördert durch den Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glücksspirale und der Europäischen Union (ELER), Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.