Wanderweg • Rundtour

Dachsberg: 05 Vom südlichen Dachsberg durchs Ibachtal

Mittel

3:39 h
12.41 km
438 m
438 m

Wanderung vom Kaiser-Rudolf-Platz mit Alpenpanorama über Hierholz, mit der Möglichkeit für einen Abstecher zum Weiher. Weiter ins idyllische Ibachtal mit Engelesfelsen und Schlossfelsen, zur Lochmühle und zurück zum Kaiser-Rudolf-Platz.

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Offizieller Inhalt von Ibach

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
3:39 h
Distanz
12.41 km
Aufstieg
438 m
Abstieg
438 m
Höchster Punkt
931 hm
Tiefster Punkt
662 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Kulturelle Sehenswürdigkeiten / Besondere Tierarten

Beschreibung

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Der Kaiser-Rudolf-Platz zwischen Hierbach und Finsterlingen bietet eine idyllische Aussicht auf die Ortschaft Hierbach mit ihrer mächtigen aus Albtal-Granit erbauten Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Bei gutem Wetter geniesst man ein ein tolles Alpenpanorama. Auf dem Platz steht eine Panoramatafel, auf der die höchsten Alpengipfel vermerkt sind. Es gibt die Schutzhütte "Florianshütte", einen Grillplatz und Sitzgelegenheiten. Da das Gebiet des Dachsbergs von 1254 bis 1806 vorderösterreichisch war und somit zu den Habsburgern gehörte, könnte man vermuten, dass der österreichische Kaiser Rudolf II (1552 - 1612) der Namensgeber des Platzes ist. Jedoch war es ganz anders: Der Erbauer der Schutzhütte hiess Rudolf Kaiser.

In Hierholz lädt der Hierholzer Weiher zum Rasten und Baden ein. Der kleine Stau-Weiher wurde im Rahmen des Natura2000-Hotzenwald-Life-Projektes saniert, es gibt eine Infotafel. Er ist Lebensraum für Libellen und andere Wasserinsekten und Laichplatz zahlreicher Kröten und Frösche. Erwähnenswert ist auch die kleine Kapelle zum Heiligen Josef mit ihrem sagenumwobenen Wetterglöcklein.

Der Ibach entspringt in der Nähe des gleichnamigen Ortes Ibach und fliesst südlich von Wilfingen in die Alb. Das Ibachtal ist eines der idyllischsten im Südschwarzwald, auf der ganzen Länge entfernt von Ortschaften. Hier erlebt man auf schattigen Wegen pure Natur.

Hierbach wurde im Jahre 1289 als "Huenerbach", von huon = Waldhüter am Bach, erstmals geschichtlich erwähnt. 1684 bestand Hierbach aus 10 Häusern, 1814 standen hier 14 Höfe. In Hierbach lohnt sich die Besichtigung der mächtigen aus Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Sie wurde 1887/88 errichtet, der Postaltturm stammt aus 1905.  Als Baumaterial wurde Albtalgranit verwendet, den man aus   einem Steinbruch im Tannhölzle über der Mündung des Vogelbachs in den Ibach bezog. Die Kirche dient als Pfarrei für die Dörfer des südlichen Dachsbergs. Bei der letzten Renovierung 1987/88 wurden weitestgehend die ursprünglichen Formen und Farben beibehalten.

Autorentipp

An heissen Tagen geniessen Sie das schattige kühle Ibachtal

Wegbeschreibung

Wir wandern vom Kaiser-Rudolf-Platz über den Wegweiser "Roßacker" nach Fröhnd und weiter nach Hierholz. Hier lädt der Hierholzer Weiher zu einer Rast oder einem Bad ein. Weiter geht es über die Wegweiser "Halden" und "Sägeplatz" am Engelefelsen vorbei ins idyllische Ibachtal. Wir überqueren den Ibach und kommen zum Schlossfelsen. Nun wandern wir am Ibach entlang, überqueren in wieder und kommen zum Wegweiser "Alter Sägeweg". Hier wenden wir uns nach Norden und gehen übers Tannhölzle nach Hierbach.

In Hierbach lohnt die Besichtigung der mächtigen aus Albtal-Granit erbauten Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Weiter geht es Richtung Norden zum Wegweiser "Roßacker" und zurück zum Kaiser-Rudolf-Platz.

Planung und Anreise

Startpunkt

Kaiser-Rudolf-Platz bei Finsterlingen

Über die K 6590 nach Dachsberg-Wittenschwand und weiter Richtung Wolpadingen.

2,5 km hinter Wittenschwand Abzweig nach rechts Richtung Finsterlingen Hierbach,

in Finsterlingen nach dem Bauhof links auf der Strasse "Im Bühl" bis zum Kaiser-Rudolf-Platz

Endpunkt

Kaiser-Rudolf-Platz bei Finsterlingen