Tipp Wanderungen

Höchenschwand: Heilklima-Wanderweg 6

Schwierigkeit Mittel
Länge 15.4 km Dauer 05:52 h
Aufstieg 450 m Abstieg 450 m
Höchster Punkt 1004 m Niedrigster Punkt 726 m

Über das wildromantische Albtal führt der Heilklima-Wanderweg 6 (TK 6) in den Ortsteil Tiefenhäusern, und auf dem Rückweg durch Unterweschnegg, Ellmenegg und Attlisberg.

Eigenschaften geologische Highlights, Heilklima, Rundtour, botanische Highlights, Einkehrmöglichkeit
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Das Heilklima-Wanderwegenetz umfasst etwa 45 km und ist rund um Höchenschwand und den Höchenschwanderberg angelegt.

Heilklima-Wanderwege dienen dem dosierten körperlichen Training von Herz und Kreislauf. Die einzelnen Wege weisen hierbei unterschiedliche Eigenschaften in Länge, Steigung, Lage und Höhenlage auf. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ermöglichen eine individuelle und kontrollierte Leistungssteigerung. Hierbei ergeben sich positive Effekte auf die Leistung von Herz- und Kreislauf, auf den Bewegungsapparat, insbesondere Muskulatur und Gelenke, sowie auf das Atmungssystem.

Höchenschwand liegt 1015 m ü. NN und ist damit bereits an der Schwelle zum Hochgebirgsklima.

Alle Heilklima-Wanderwege beginnen und enden am Haus des Gastes. Die Wege sind markiert (Beschilderung: TK)

Wegbeschreibung

Vom Haus des Gastes führt der Heilklima-Wanderweg 6 (TK 6) zur Unterführung der B 500. Nun folgt man dem Weg weiter schräg links in den Wald, zunächst in leichtem Bogen leicht ansteigend nach links und nach einer Rechtsbiegung abfallend auf Waldboden leicht abwärts. Nun ist in den Wolfbrunnenweg abzubiegen und diesem zu folgen. Auf dem Weg eröffnet sich dem Wanderer eine schöne Aussicht nach Urberg am gegenüberliegenden Albtalhang.

Weiter führt der Wanderweg zur Albtalschanze mit Ausblick in das gleichnamige Albtal und auf die Ortschaft Kutterau. Über den Kutterauerhaldenweg führt der Heilklima-Wanderweg 6 leicht bergab. Hier ist das Ruhbächle zu überqueren. Nach ca. 150 m ist rechts dem Pfad steil Hang abwärts zu folgen. Der Pfad wird zunehmend enger bis er im Ruhbächleweg einmündet. Diesem Weg folgen, der zunächst am Albtalhang bergab führt und danach gemächlich ansteigt. Nach ca. 2 km den Ruhbächleweg verlassen und leicht schräg rechts abwärts auf dem Langwieseweg weiter gehen. Dieser geht in den Buchholzweg über. Diesem bis Tiefenhäusern folgen. Vorbei am Wasserhochbehälter zur Unterführung der B 500, erreicht man den Landgasthof Rössle (Einkehrmöglichkeit, Ruhetage: Mi und Do).

Vom Landgasthof Rössle auf der alten Landstrasse am Kreuz vorbei zum alten Schulhaus (weißes Haus mit rotem Dach). Nun ist rechterhand auf einen Feldweg abzubiegen und diesem bis zur nächsten Kreuzung zu folgen, bevor der Weg nach links abbiegt. Nun ein kurzes Stück asphaltierten Weg bergab in Richtung Wald gehen, dann nach rechts abbiegen in den abwärts führenden Waldweg, welcher in den Horweg einmündet. Diesem nach rechts einbiegend in das Aubachtal hinab folgen. Hier verläuft die Route scharf nach links bergab. Nach Überquerung des Aubachs auf dem breiten Waldweg nach rechts abwärts gehen.

An der nächsten Weggabelung nach links wenden und den Weg stetig bergauf gehen. Auf der Höhe führt der geteerte Weg nach Unterweschnegg. Nach dem Ortsausgangsschild Unterweschnegg nach rechts wenden, am Kreuz vorbei links in Richtung Ortsteil Attlisberg. Der zu Beginn geteerte Weg führt weiter abwärts in den Wald. Über den "alten Kirchweg" abwärts, nach Passieren des Baches linksabbiegend und stetig ansteigend erreicht man die Ortschaft Attlisberg. Durch den Ort Attlisberg gelangt man auf die Ortsstrasse. Nach Erreichen der letzten Häuser führt der Weg linkerhand in Richtung Höchenschwand. Dabei überquert man den Sonnenweg, der bei guter Witterung schöne Ausblicke über Täler und Höhen des Schwarzwaldes bis zur Schweizer Alpenkette gewährt.

Über den Rad-Gehweg führt der Wanderweg nun nach Höchenschwand und die Straßen Haldenweg und Brunnenmattenweg (Grasweg) an der Kindertagesstätte vorbei durch den Kurpark zurück zum Haus des Gastes.

Ausrüstung Der Witterung angepasste Kleidung und Schuhe dürfen nicht fehlen, Verpflegung.
Startpunkt Haus des Gastes Höchenschwand
Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 7322: Waldshut - Höchenschwand - St. Blasien

Bushaltestelle: Kurhaus Höchenschwand

Fahrplanauskünfte erhalten Sie unter https://www.wtv-online.de/fahrplaene/nach-linie/

PKW Anfahrt über B 500, mittlere Einfahrt zum Haus des Gastes Höchenschwand
Parken Kostenloser PKW-, Bus- und Behinderten-Parkplätze am Haus des Gastes vorhanden.

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Weitere Informationen

Einkehrmöglichkeit:

Historischen Landgasthof Rössle
Tiefenhäusern 12
79862 Höchenschwand- Tiefenhäusern
Telefon: + 49 (0) 7755 / 281

Ruhetage: Mittwoch + Donnerstag

Besondere Naturschauplätze

Das Tiefenhäuserner Moor ist ein naturkundliches Kleinod. Es befindet sich rund 1,2 km oberhalb des Ortsteils Tiefenhäusern westlich der B 500 im Gewann „Moos“ auf 920 m Höhe und umfasst eine Fläche von 4,7 Hektar. 1951 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Moor ist ein kleines eiszeitliches Zungenbecken und von einem Moränenwall umgeben. Es ist ein typisches Hochmoor, das am Rand an manchen Stellen in ein Flachmoor übergeht.

Bei den Pflanzenarten herrscht das Torfmoos, eine Laubmoosart, vor. Die meisten Moorpflanzen wachsen oben weiter, während die unteren Teile absterben und durch den Luftabschluss vertorfen. Dabei bildet sich im Laufe der Zeit eine oft viele Meter dicke Torfschicht. Durch die unterschiedlichen Wachstumszeiten wölbt sich die Moormitte uhrglasartig etwas auf; daher die Bezeichnung „Hoch-Moor“.

Das Tiefenhäuserner Moor ist über einen Holzsteg begehbar.

Das Höchenschwander Moor ist ein ehemaliges eiszeitliches Hochmoor, das sich nach dem Torfabbau, der bis in den zweiten Weltkrieg dauerte, zu einem Flachmoor entwickelt und im Volksmund immer noch „Durbe-Moos“ (Torfmoor) genannt wird. Dieses zum Naturschutzgebiet erklärte Feuchtgebiet ist rund zehn Hektar groß und wird vor allem durch Bestände der braunen Segge gekennzeichnet, in denen unter anderem die Stern-Segge, die Hirsen-Segge und die Schnabel-Segge als weitere charakteristische Flachmoorpflanzen auftreten. Zu finden sind auch Pfeifengras, Wollgras, Sumpfveilchen, Trollblume, Orchideen, Sumpfdotterblume, weißer Sumpfhalmfuß, Schaumkraut, Narzissen und etwas Torfmoos. Der wesentliche Grund dieses Gelände als Naturschutzgebiet auszuweisen, ist die Erhaltung und Entwicklung verschiedener Moorgesellschaften, Seggenriede, Feuchtgebüsche sowie Feucht- und Goldhaferwiesen.

Das Höchenschwander Moor ist nicht begehbar.

Wanderkarte Höchenschwand- Mit Heilklima-Wanderwegen und Beschreibungen (2009): Amtliche Topografische Karte Maßstab 1:15.000 des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg, 1. Auflage 2009.

Tourist-Information Höchenschwand
Dr.-Rudolf-Eberle-Str. 3
79862 Höchenschwand

Tel.: 0 76 72 / 48 18 - 0
Fax: 0 76 72 / 48 18 - 10
www.ferien-suedschwarzwald.de
www.hoechenschwand.de

info@hoechenschwand.de

Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald