Wanderweg • Streckentour

Hohentengen: D'Rhy abe - D'Rhy ue

Mittel

18:56 h
74.06 km
173 m
173 m

Das Hochrheintal zwischen Kasierstuhl/Hohentengen und Schwaderloch/Albbruck bietet eine einzigartig Mischung aus erholsamer Landschaft und historischer Sehenswürdigkeiten.

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Offizieller Inhalt von Hohentengen am Hochrhein

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
18:56 h
Distanz
74.06 km
Aufstieg
173 m
Abstieg
173 m
Höchster Punkt
422 hm
Tiefster Punkt
302 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Wegebeschaffenheit

29 % Naturnah
18 % Asphalt
51 % Feinschotter
0 % Sonstiges

Beschreibung

Die Uferwege auf den beiden Seiten des Rheines laden auf bequeme Art und Weise, zum Entdecken und Kennenlernen der Sehenswürdigkeiten und Landschaften entlang der Strecke ein. Die Strecke beschreibt die teilweise noch wenig bekannten Wege an beiden Ufern und erschließt mit zahlreichen Hinweisen Einheimischen wie Touristen die Sehenswürdigkeiten denen man dabei am Wegesrand begegnet.

Für die Wanderroute gibt es zwei Möglichkeiten die beiden Ufer zu erkunden. Route A wird von den Einheimischen „D‘ Rhy abe“   genannt. Sie verläuft von Hohentengen am Hochrhein bis nach Schwaderloch in der Schweiz. Route B, „D‘ Rhy u’e“ genannt, führt von Albbruck nach Kaiserstuhl in der Schweiz. Die Routen bieten durch Kreuzungen mit verschiedenen Wanderwegen zu unterschiedlichen Routen. Für die Wanderung einer gesamten Route sollten sie ein bis zwei Tage einrechnen. Sämtliche Wegstrecken sind bestens ausgeschildert und besitzen zahlreichen Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Autorentipp

An Kartenmaterial empfehlen wir die Wanderkarten "St. Blasier Land, Waldshut-Tiengen (2001)" und "Klettgau Wutachtal Hochrhein (2006)".

Wegbeschreibung

Start der Route A ist die Brücke über den Rhein zwischen Hohentengen am Hochrhein und Kaiserstuhl. Nach der Brücke biegen wir rechts ab und gelangen unterhalb Kaiserstuhls ans Ufer des Rheins. Ab hier folgen wir nun der gelben Raute. Nach ca. einem Kilometer überqueren wir einen Bach. Wir halten uns links und kommen an Hochufer, folgen einem Feldweg unterhalb Straße und Bahn. Nach einem weiteren Kilometer können wir die Überreste eines römischen Wachturms entdecken. Wir bleiben auf dem schmalen Pfad und erreichen nach knapp zwei Kilometer Rümikon. Ab Rümikon bleiben wir, der gelben Raute folgend, auf dem Pfad direkt am Rhein und überqueren den Trägerbach mit seinem reizvollen Mündungsbereich. Nach etwa einem Kilometer erscheint linkerhand Mellikon. Wir bleiben aber auf dem Rheinuferweg Richtung Zurzach, am Schwimmbad vorbei, und nach gut drei Kilometern erreichen wir das Kraftwerk Reckingen. Über das Kraftwerk gelangen wir auf die andere Rheinseite und befinden uns wieder auf deutschem Boden. Weiter auf der Route A geht es gleich nach dem Kraftwerk links ab in Richtung Reckingen. Wir folgen nun der gelben Raute des Schwarzwaldvereins und gelangen nach einem Kilometer nach Reckingen. Dort bleiben wir weiterhin direkt am Rheinufer und gelangen nach knapp zwei Kilometer nach Rheinheim. An der Kirche vorbei gehen wir zur Brücke, über die wir wieder in die Schweiz hinüber gelangen. Kurz nach der Barmühle kommen wir zur Rheinfähre und folgen der gelben Raute´. Nach knapp einem Kilometer erreichen wir einen Rastplatz direkt am Ufer. Hier gehen wir kurz nach Links und dann wieder rechts den Rheinweg weiter nach Richtung Koblenz. Nach ca. einem Kilometer taucht der "Laufen" auf, einen der letzten Stromschnellen am Hochrhein und einer der Höhepunkte des Erlebnispfades.

Wir bleiben nach dem "Laufen" oberhalb des Ufers, links kommen wir wieder an einem gut erhaltenen römischen Wachturm vorbei. Nach ca. 1,5 Kilometer erreichen wir Koblenz. Wir bleiben direkt am Rhein bis zur Straßenbrücke. Über eine kleine Treppe gelangen wir zum Zoll. Wir überqueren nun die Straßenbrücke und kommen wieder nach Deutschland. Gleich nach der Überquerung der Rheinbrücke gehen wir links wieder ans Rheinufer hinunter, dem wir, vorbei an Campingplatz und Strandbad, bis zur Rheinpromenade folgen. Hier gibt es die Möglichkeit über einen kleine Anstieg die historische Altstadt Waldshuts zu erreichen. Weiter geht es am Ufer des Rheins in Richtung Dogern. Sie gelangen nun ein Stück an der B34 entlang gehend auf einen Fahrradweg, welcher durch das Gewerbegebiet "Bleiche" bis zum Ortsschild in Dogern führt. Dort gehen wir wieder links ab und folgen weiter der Raute des Schwarzwaldvereins. Nach knapp 2 Kilometer erreichen wir linkerhand über eine Brücke das Wehr des Rheinkraftwerkes Albbruck-Dogern über das wir ein letztes Mal die Grenze zur Schweiz passieren. Die Route A biegt rechts nach dem Kraftwerk Leibstadt ab und wir gelangen an den Uferweg unterhalb Leibstadt und Bahnlinie Richtung Schwaderloch. Hinter der Kläranlage Leibstadt nach rechts auf den Schotterweg abbiegen. Wir bleiben auf dem Rheinuferweg und erreichen nach kurzer Zeit die Fußgängerbrücke. Auf ihr quert der Erlebnisweg ein letztes Mal die Grenze nach Deutschland. Wir halten uns rechts und überqueren den Kraftwerkskanal und überqueren weiter rechts die B34 nach Albbruck. Nach der Unterführungen gelangen wir nach links über die Straße zum Bahnhof. Hier endet Route A.

Start der Route B ist das Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern (deutsche Seite). Wir folgen ab hier der gelben Raute nach links durch den Auwald und erreichen nach ca. 1,5 km einen Grillplatz von dem aus man nach rechts zum Naturdenkmal "Kiesenbacher Felsen" gelangen kann. Nach zwei Kilometer Weg zwischen altem Rheinlauf und Kraftswerkskanal kommen wir an das Ausgleichsbecken des Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern. Route B führt nun geradeaus und dann rechts über die Kraftwerkswehr in die Schweiz. Der Weg führt nun nach links hinunter an die einstige Fähranlegestelle "Klemme", wo bis zum Bau des Flusskraftwerkes nach Dogern übersetzt wurde. Wir biegen links ab und gelangen, vorbei an einer Anlegestelle für Rundfahren der Fähre Waldshut-Full und am KKW-Leibstadt, schließlich auf den Uferdamm nach vier Kilometer an die Fähranlegestelle Jüppen gegenüber von Waldshut. Am Schweizer Ufer bleiben wir auf dem Rheindamm. Wir folgen dem Weg nun bis zur Straße Laufenburg - Koblenz und überqueren dann auf der Fußgängerbrücke die Aare. Route B bleibt auf dem Radweg und quert dann bei einer Ampel die Straße Richtung Baden/Brugg. Wir gehen nun links, vorbei an Tankstellen, Post und Bank, überqueren nach ca. 200 Meter die Straße nach links hinüber zum Zoll und wechseln auf der Rheinbrücke erneut das Ufer. Hinter der Rheinbrücke gelangen wir über eine Treppe nach links unten gleich wieder ans Rheinufer. Dem folgen wir auf einem Pfad und dann auf der Uferpromenade, vorbei an Sportanlagen, Campingplatz und Bad, bis zur Fähranlegestelle Waldshut (ca. zwei Kilometer). Route B führt nun rechts hoch bis zur Seltenbachbrücke vor dem Oberen Tor. Hier lohnt sich ein Blick in die historische Altstadt Waldshuts mit der Kaiserstraße. Weiter auf der Route B halten wir uns rechts, vorbei am Möbelhaus Seipp, überqueren eine Straße und gelangen über eine Treppe und eine Brücke auf die andere Seite der Bahnlinie. Wir folgen nun der Gurtweiler Straße bis zur Einmündung Ziegelfeldstraße, folgen dieser, dann der Theodor-Wagner, schließlich der Waldeckstraße und kommen so auf eine kleine Teerstraße in den Wald. Nach ca. 500 Metern biegen wir links an der höchsten Stelle der Straße auf einen schmaleren Weg, bleiben nun aber rechts und laufen bald wieder bergab, entlang der Bahn und vorbei an einem ehemaligen Bahnwärterhaus zur alten Landstraße nach Gurtweil. Ihr folgen wir nach rechts und kommen so ins Gewerbegebiet "Kaitle". Wir durchqueren dieses und gelangen unterhalb an eine Unterführung, durch die wir auf die andere Seite der Bundesstraße kommen. Wir gehen hier nach rechts und überqueren erneut eine Straße, halten uns dann links und kommen so an die "Bannascher Brücke" über die Wutach. Wir gehen über die Brücke auf die Wutachseite, biegen dann oberhalb der Brücke nach rechts in den Wald ein und gelangen bald zum Grillplatz hoch über den Stromschnellen des "Laufen". Der Weg bleibt oberhalb der imposanten Felsabbrüche in den Rhein und führt dann über einen Pfad (gelbe Raute) hinunter ans Ufer. Diesem folgen wir, vorbei an den Ettikoner Höfen, bis nach Kadelburg (ca. drei Kilometer). Auch in Kadelburg bleiben wir direkt am Rhein. Vorbei am Campingplatz erreichen wir nach ca. 2,5 Kilometer Rheinheim. Kurz vor der Rheinbrücke biegen wir links ab, kommen an die Straße zur Rheinbrücke und überqueren auf dieser den Fluss nach Zurzach hinüber. Route B führt nun nach links, ein kurzes Stück der Straße entlang, dann wieder links über die Umgehungsstraße und schließlich rechts auf den Uferweg (gelbe Raute). Vorbei am Regibad kommen wir, teils direkt am Fluss, teils oberhalb, nach knapp drei Kilometer zum Kraftwerk Reckingen. Über das Kraftwerkswehr wechseln wir nun wieder die Rheinseite. Oberhalb des Kraftwerkes biegen wir nach rechts ab auf eine asphaltierten Weg, dem wir bis zu einem Parkplatz folgen. Nun gehen wir rechts auf den schmalen Uferpfad. Auf diesem gelangen wir nach ca. zwei Kilometer zum Schwimmbad Lienheim. Auch ab hier folgen wir weiter der gelbe Raute des Schwarzwaldvereiens Richtung Weißwasserstelz und Hohentengen und gelangen auf einen besonders romantischen Uferpfad mit sehenswerten Felsen über dem Rhein. Nach zwei Kilometer erreichen wir den Gasthof "Wasserstelz", der sich in der Mühle der einzigen Burg gleichen Namens niedergelassen hat. Wir überqueren rechts unterhalb des Gasthofes einen Bach und kommen so an eine Liegewiese, auf der sich auch eingefleischte Rheinbade-Fans aus der ganzen Umgebung gerne treffen. Wir bleiben auf dem Uferweg Richtung Hohentengen und biegen schließlich nach rechts zum Schloss Rötteln und zur Rheinbrücke ab. Über die Rheinbrücke gelangen wir in das Städtchen Kaiserstuhl. Weiter der Route B folgend durchqueren wir nun das Städtchen nach oben, wo wir zum markanten Oberen Turm kommen. Unweit davon erreichen wir den Bahnhof, wo Route B endet.