Tipp Fernwanderwege

Hotzenwald-Querweg, Etappe 2: Vom Hotzenwald zum Hochrhein

Schwierigkeit Schwer
Länge 24.1 km Dauer 07:00 h
Aufstieg 670 m Abstieg 1200 m
Höchster Punkt 996 m Niedrigster Punkt 339 m
Von den sonnenverwöhnten Hotzenwaldhöhen senkt sich der Fernwanderweg in die Altstadt von Waldshut am Hochrhein.
Eigenschaften Etappentour, aussichtsreich, geologische Highlights, Geheimtipp, Streckentour, Einkehrmöglichkeit
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
Einen Auftakt nach Maß garantiert der bereits nach kurzer Zeit gewonnene Gugelturm auf dem 996 m hohe Gipfel über dem Herrischrieder Ortsteil Giersbach. Auf die herrliche Panoramarast folgen attraktive Wanderabschnitte an Engelschwand und Strittmatt vorbei in die sehenswerte Ortsmitte von Görwihl, ehe die Querung der steilen Albschlucht noch einmal Kondition im Gegenanstieg erfordert. Der finale Abstieg erfolgt zum Viehmarktplatz am Rand des mittelalterlichen Stadtkerns von Waldshut, wo man die Tour in einem der zahlreichen Restaurants gemütlich ausklingen lassen kann. Mit ÖPNV gelangt man zurück in den Startort Schopfheim.

Wegbeschreibung

Tag zwei auf dem Hotzenwald-Querweg beginnt in der Ortsmitte von Herrischried, 875 m. Wenige Meter nördlich entlang der Hauptstraße liegt der Gasthof Ochsen, und damit eine Übernachtungsmöglichkeit direkt am Weg. Gegenüber des Gasthofes leitet die Hasengasse aus der Bebauung heraus. Die weiß-schwarze Raute überschreitet eine bewaldete Kuppe, quert absteigend die Talsenke der Hauensteiner Murg und gewinnt den Ortsteil Giersbach, unterhalb der turmüberhöhten Gugel. Von Giersbach geht es in nördlicher Richtung auf dem Kreuzweg stellenweise steil ansteigend zum Gugelturm, 996 m, hinauf. Im Sommerhalbjahr hat vielleicht sogar das Gugelstüble für uns geöffnet. Der Aussichtsturm kann gegen eine kleine Spende bestiegen werden, dann öffnet sich eine herausragende Rundumsicht, die die hohen Schwarzwaldgipfel ebenso ins Blickfeld nimmt wie die Schweizer Alpen mit ihrer charakteristischen Silhouette vom Tödi bis zur Jungfrau.

Nach diesem herrlichen Auftakterlebnis verlassen wir den Gugelgipfel, passieren den nahen Jugendzeltplatz und steigen hinunter nach Engelschwand, bei den ersten Häusern rechts, wenige Minuten später links durch eine Talsenke und hinauf zur Straße (K6532) bei Vorder-Engelschwand. Die Straße gibt auch die Richtung zum nahen Wanderparkplatz Strittmatt-Wenni, 930 m, vor. Mit einigen Richtungswechseln leitet die Route am Waldrand entlang und nach Überqueren der K6531 in den Wald hinein. Absteigend wird der Abzweig Rohrbach passiert und der Wanderparkplatz Sägmoos erreicht. Von hier ist es nicht mehr weit bis hinein in die Ortsmitte von Görwihl, 675 m, wo wir die Energiespeicher bei einem Restaurantbesuch auffüllen können.

Anschließend verlassen wir den Ort auf der südlich der Kirche gelegenen Straße Kirchgrund. Rasch senkt sich der Weg in die steilen Flanken des Albtals hinab. Am Wegpunkt Beim Albsteg kreuz unsere Route den Albsteig, einen herrlichen Mehrtagesweg von Albbruck zum Feldbergpass, der gewöhnlich in 3-4 Tagen absolviert wird. Linker Hand können wir einen Abstecher zur nahen Höllbachmündung unternehmen und uns im Wasser der Alb abkühlen. Der kleine Strand eignet sich zudem ideal für eine Rast in der Natur.

Der Gegenanstieg führt die Albhalde hinauf und danach mehrheitlich im Wald weiter ostwärts, ehe sich das Gelände kurz vor Unteralpfen wieder öffnet. Unser Weg verläuft südlich am Ort vorbei, von nun an für eine kurze Weile in offener Feldflur und weiter durch ein Waldstück zum Wegkreuz Feistes Herrgöttle. Unterwegs können wir immer wieder herrliche Panoramablicke nach Süden genießen. Nachdem wir den Waldshuter Ortsteil Eschbach durchwandert haben unterqueren wir die B500 und gewinnen im letzten Anstieg des Tages einen Wanderparkplatz. Hoch über dem Rheintal führt die Route von hier zum Aussichtspunkt Lindenbuck am Ortsrand und weiter zum Viehmarktplatz in Waldshut, 339 m, wo der Hotzenwald-Querweg endet.

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Der Bahnhof Waldshut ist von hier nur wenige Minuten entfernt. Durch die Altstadt geht es zum Oberen Tor und entlang der Markierungen vom Hochrhein-Höhenweg (weiß-blaue Raute auf gelbem Grund) zum Bahnhof. Von hier bestehen Regelmäßige Verbindungen per Bus und Bahn zurück zum Bahnhof in Schopfheim.

Sicherheitshinweis Keine besonderen Hinweise.
Ausrüstung
  • Feste Wanderschuhe mit Profilsohle
  • Trekkingstöcke
  • Dem Wetter angepasste Kleidung
  • Wechselkleidung
  • Rucksackverpflegung, Getränke
Startpunkt Herrischried, Ortsmitte.
Öffentliche Verkehrsmittel

Ausgangspunkt:

Bus Linie 7328 (Bad Säckingen - Rickenbach - Herrischried - Todtmoos) Haltestelle „Herrischried Rathaus“.

Bus Linie 7329 (Wehr - Rickenbach - Hütten - Herrischried) Haltestelle „Herrischried Rathaus“.

Zielpunkt:

Zug zum Bahnhof Waldshut.

Rückkher nach Schopfheim:

1) Zug nach Rheinfelden, Bus Linie 7302 nach Schopfheim.

2) Zug nach Wehr-Brennet, Bus Linie 7335 nach Schopfheim.

Fahrplanauskunft

Downloads

Weitere Informationen

Übernachtungsmöglichkeit in Herrischried: Gasthaus Zum Ochsen, wenige Meter nördlich der Ortsmitte, Hauptstr. 14, 79737 Herrischried, +49 (0) 7764 9331515.

Wanderkarten für den Hotzenwald-Querweg:

  • Neue Serie des Schwarzwaldvereins: 1:25.000, Blätter „Lörrach“ und „Waldshut“.

Literatur zum Thema Wandern im Schüdschwarzwald:

Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald