Tipp Wanderungen

Rickenbach: Solfelsen-Wallmauerweg

Schwierigkeit Mittel
Länge 12 km Dauer 03:30 h
Aufstieg 250 m Abstieg 250 m
Höchster Punkt 891 m Niedrigster Punkt 754 m
Unsere Rundtour auf den Höhen westlich von Rickenbach führt auf einem alten Pirschweg zu den Resten der historischen Wallmauer und anschließend aussichtsreich zum beeindruckenden Solfelsen.
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, Geheimtipp, Rundtour, Einkehrmöglichkeit, kulturell / historisch
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
Die Tour zur historischen Wallmauer und zum Naturdenkmal Solfelsen ist durch einen abwechslungsreichen Verlauf geprägt. Während die erste Hälfte vorwiegend im Wald verläuft kennzeichnet sich der zweite Teil durch herrliche Fernblicke über freie Wiesen und Felder. Am Horizont dominiert die Alpenkette, davor Hochrhein, Jura und Schweizer Mittelland. Als Pausenplätze bieten sich die Fliegerklause in Rüttehof, der Dekalogplatz oder der Vesperplatz am Solfelsen an.

Wegbeschreibung

Wir verlassen den Wanderparkplatz Solfelsen, 800m, auf der kleinen Asphaltstraße nach Süden und biegen sogleich beim Solfelsenweg rechts ab. Wir passieren die Kreiselbachlichtung, 754m, sowie die Straße und folgen anschließend der blauen Raute in den Wald. Hier nimmt uns der Pirschweg auf, der als schmaler Waldpfad die gesamte Bergflanke traversiert. Nach einer Weile treffen wir auf die Reste der alten Wallmauer, wo eine kleine Infotafel deren Historie erläutert. Weiter führt uns die Route zum Klingenfelsen. Hier und an einigen weiteren Stellen eröffnen sich zauberhafte Blicke zum Hochrhein und zu den Südschwarzwaldbergen der Umgebung. Weiter der Markierung Richtung Rüttehof folgen und etwa 200m vor dem Wegweiser Rüttehof biegen wir beim ersten Haus rechts auf einen Schotterweg ein, der uns über eine kleine Geländekuppe zum Segelflugplatz bringt. In der Fliegerklause können wir die Energiespeicher auffüllen und dem Treiben auf dem Flugplatz zuschauen. Nach einer Linkskurve treffen wir auf die Straße, folgen dieser nach rechts und passieren ein Wegkreuz. Bei den ersten Häusern von Hütten biegen wir sofort rechts in den Klingenweg ein, an dessen Ende links und gleich wieder rechts und verlassen die Siedlung beim Wegweiser Hütten auf eine bewaldete Anhöhe. In der Folge wird die Beschilderung etwas überschaubar. Zunächst schickt uns die gelbe Raute jedoch zum Wegweiser Großer Stein, 891m, bei einem Wasserbehälter. Nun nach halblinks und nach Passieren eines Waldstücks zur Stromtrasse. Unmittelbar nach Unterqueren derselben biegen wir links auf einen Schotterweg ab (wer beim Startplatz der Gleitschirmflieger ankommt ist bereits zu weit), am Ende bei einer Hecke wieder links und wenige Meter weiter rechts. Der nächste Abschnitt führt uns zur Kreuzung Bergalingen Einschlag, 845m. Noch einmal biegen wir rechts ab, danach zweimal links, dann bietet sich auf einer Kuppe beim Dekalogplatz die abermalige Gelegenheit für eine Verschnaufpause. Das nächste Zwischenziel ist der markante Sendeturm, den wir auf der Zufahrtsstraße von Jungholz erreichen. Wenige Minuten später biegen wir am Wegweiser Jungholz, 780m, rechts ab und folgen der weiß-blauen Raute auf gelbem Grund zum Solfelsen, 775m. Tisch und Bänke laden auch hier zu einer ausgiebigen Rast, das Panorama kann sich ebenfalls sehen lassen. Besonders beeindruckend sind natürlich die zahlreiche Granitfelsen, von denen der Solfelsen der mächtigste ist. Sie alle sind das Ergebnis der sogenannten Wollsackverwitterung, einer typischen Verwitterungsform von Granit, die im Schwarzwald weit verbreitet ist. Prominente Geschwister des Solfelsen sind beispielsweise der Siebenfelsen bei Yach oder die Günterfelsen bei der Donauquelle. Bei so viel landschaftlichem Genuss fällt es schwer diesen schönen Ort zu verlassen, jedoch ist es nur noch ein Katzensprung zum Parkplatz. Ihn erreichen wir, indem wir dem Hochrhein-Höhenweg zum Wegweiser Oberhalb des Spatzenhofs folgen, und von hier mit einigen abschließenden Richtungswechseln der gelben Raute nach zum Ausgangspunkt wandern.
Ausrüstung Leichte Wanderschuhe (bei Nässe eher feste Wanderschuhe mit Profilsohle), dem Wetter angepasste Kleidung, ggfs. Rucksackverpflegung.
Buchempfehlungen des Autors

Pollmann, Bernhard (2019): Schwarzwald Süd. 11. Auflage. ISBN: 978-3763342174, 59 Wanderungen im Südschwarzwald.

Schopp, Matthias (2019): GeoWandern Schwarzwald. 1. Auflage. ISBN: 978-3763332038, 40 Wanderungen im Schwarzwald mit geographischem Bezug.

Kuhnle, Martin (2019): Schwarzwald Süd/Mitte Mehrtagestouren. 2. Auflage. ISBN: 978-3763344345, 9 Mehrtageswanderungen im Südschwarzwald.

Startpunkt Wanderparkplatz Solfelsen
Öffentliche Verkehrsmittel Bus Linie 7329 (Wehr - Rickenbach - Hütten - Herrischried) Haltestelle „Rickenbach, Abzweig Jungholz“, von dort in wenigen Minuten zur Route.
PKW

Von Freiburg: Todtnau, Schopfheim, Wehr, Wanderparkplatz Solfelsen.

Von Donaueschingen: Stühlingen, Waldshut, Albbruck, Rickenbach, Wanderparkplatz Solfelsen.

Von Basel: Schopfheim, Wehr, Wanderparkplatz Solfelsen.

Von Schaffhausen: Klettgau, Waldshut, Albbruck, Rickenbach, Wanderparkplatz Solfelsen.

Downloads

Weitere Informationen

www.rickenbach.de

www.hotzenwald-schwarzwald.de

Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald