SÄK-HOTZEN-TREK Etappe 1
Mittel
Die Etappe startet in Bad Säckingen und führt über den Röthekopf durch das Schöpfebachtal zum Bergalingen – mit Highlights wie dem Bergsee, dem Solfelsen und dem Dekalogplatz.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Die Auftaktetappe startet am Bahnhof der Trompeterstadt Bad Säckingen und führt Sie zunächst in Richtung des idyllisch gelegenen Bergsees. Schon früh eröffnet sich mit dem Aussichtspunkt am Röthekopf ein beeindruckender Blick über die umliegende Landschaft, der einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Eindrücke bietet.
Der anschließende Aufstieg durch das malerische Schöpfebachtal begeistert mit seiner ruhigen, naturbelassenen Atmosphäre. Dichte Wälder, plätschernde Wasserläufe und abwechslungsreiche Pfade machen diesen Abschnitt besonders reizvoll. Ein echtes Highlight entlang der Strecke ist der markante Solfelsen, eine imposante Felsformation, die eindrucksvoll aus der Umgebung herausragt und zum Verweilen einlädt.
Bevor Sie schließlich das Etappenziel, das urige Bergalingen, erreichen, bietet sich am Dekalogplatz eine weitere Gelegenheit für eine entspannte Pause. Inmitten der idyllischen Landschaft können Sie hier neue Kraft schöpfen und – bei klarer Sicht – einen weiten Blick bis zu den Schweizer Alpen genießen. Diese Etappe verbindet auf harmonische Weise Naturerlebnis, beeindruckende Ausblicke und ruhige Erholungsmomente und macht Lust auf die folgenden Wegabschnitte.
Wegbeschreibung
Am Bahnhof in Bad Säckingen wenden wir uns nach Westen zur Bergseestraße, biegen rechts auf diese ein und unterqueren die Gleise. An der Kreuzung gehen wir noch geradeaus, biegen danach jedoch links ab und folgen der Rautenmarkierung des Schwarzwaldvereins unter der B34 hindurch zum Abzweig Badmatte. Nun nicht nach rechts der Markierung nach sondern – schöner – durch den Kurpark, an der Villa Berberich vorbei hinter der Aqualon-Therme und den Kurkliniken hindurch zur Schneckenhalde und rechts zur Bergseestraße. Während die blaue Raute direkt den malerischen Bergsee ansteuert, folgen wir der gelben Raute mit einem kurzen Umweg über das Wildgehege, und erreichen erst dann die Bergseekurve. Eine Umrundung des pittoresken Gewässers lohnt sich, zudem besteht am Südufer die Gelegenheit zur Einkehr und zum Tretbootfahren.
Am Nordwestwende des Bergsees nutzen wir einen Pfad zurück zur Fahrstraße, wo wir wieder auf die blaue Raute treffen, die uns zum Abzweig Günnenbacher Weg und hier rechts ins Schöpfebachtal dirigiert. Kurz darauf biegen wir links auf einen schmalen, nicht mit einer Farbraute markierten Pfad ab. In steilen Serpentinen gewinnt er zunächst ein Bergkreuz und kurz darauf die Schutzhütte auf dem Röthekopf, mit bezaubernden Sicht über unseren Startort. Von der Hütte steigen wir in nordöstlicher Richtung wenige Meter bergab zurück ins Schöpfebachtal, wo wir mit der blauen Raute munter plätschernden Schöpfebach bergan folgen. Am Abzweig Beim Jungholzer Felsen halten wir uns links, die Felsformation selbst liegt wenige Meter links vom Weg und ist durch einen kurzen Abstecher aufzusuchen. Der steilste Anstieg liegt hier auch hinter uns, das Gelände wird allmählich sanfter. Am Wegweiser Eglesmatt treffen wir auf den Hochrhein-Höhenweg, dessen weiß-blaue Raute auf gelbem Grund nun eine kurze Zeit unsere Route bestimmt.
In Jungholz biegen wir von der bequemen Asphaltstraße links ab und steuern in einem äußerst lohnenden Abstecher gemeinsam mit dem Premiumweg Hotzenpfad das Naturdenkmal Solfelsen an. Die mächtigen Granitfelsen weisen typische Wollsackverwitterung auf und bilden mit dem sie umgebenden Wald eine märchenhafte Kulisse. Tische und Bänke ermöglichen zudem eine gemütliche Rast. Anschließend zurück in Richtung Jungholz und dem Hotzenpfad nach am Sender Hochrhein vorbei zum Parkplatz Solfelsen. Auf der Straße (L155) halten wir uns kurz rechts, biegen dann links ab und landen beim Dekalogplatz. Dieser Seelenort am Hotzenpfad eignet sich ebenfalls für eine Rast. Nicht selten genießt man hier eine prächtige Sicht auf die Schweizer Alpen. Auf dem Hotzenpfad gehen wir kurz abwärts in ein kleines Bachtal, steigen rechts zum Wegpunkt Möslezelg auf und erreichen wenige Minuten später den Wegweiser Einschlag oberhalb von Bergalingen. Hier verlassen wir auch den Hotzenpfad und wandern auf der Straße Im Schächle nach Bergalingen hinab, wo an der Bushaltestelle der Wandertag endet.
Hinweis für unsere Wanderer, die die Etappe 1 am Wochenende erleben wollen. Samstag und Sonntag endet die Wanderung nicht an der Bushaltestelle Bergalingen, sondern an der Bushaltestelle Abzweig Bergalingen. Bitte bei der Planung entsprechend beachten, es sind zusätzlich 1,6 km zu bewältigen.
Ausrüstung
- Dem Wetter angepasste Kleidung
- Festes Schuhwerk
- Verpflegung für unterwegs, im Sommer ausreichend Wasser
- Smartphone (GPS-Track, Deutschland-Ticket)
Kartenempfehlungen des Autors
badsaeckingen.de/prospektshop