Tipp Schneeschuh

Von Strittmatt zum Gugelturm

Schwierigkeit Leicht
Länge 7.7 km Dauer 02:45 h
Aufstieg 200 m Abstieg 200 m
Höchster Punkt 996 m Niedrigster Punkt 868 m
Eine herrliche Schneeschuhtour führt uns von Görwihl-Strittmatt zum Gugelturm, wo sich eine traumhafte Aussicht über den Hotzenwald öffnet.
Eigenschaften aussichtsreich, Gipfel-Tour, Rundtour, familienfreundlich, property.attribute.properties.values.naturallyOnTour, freies Gelände, Wald
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Südlich von St. Blasien reckt sich die kleine Kuppe des 996m hohen Gugel noch einmal knapp an die 1000m-Marke heran. Mit seinem 30m hohen – in Anlehnung an den als "Alten Hotz" bezeichneten Kirchturm von Laufenburg-Hochsal scherzhaft als "Neuen Hotz" titulierten – Aussichtsturm gelingt ihm dieser Klimmzug mühelos, sodass man auf der 16m über dem Boden befindlichen Plattform nicht nur ein hervorragendes Panorama genießen sondern auch "echte" Höhenluft in über 1000m schnuppern kann. Der Gugelturm ist Zwischenziel auf dieser kleinen Aussichtsrunde über die Hotzenwälder Rodungsinseln, die für Wanderer vom Hochrhein oder aus der Schweiz rasch zu erreichen ist.

Wegbeschreibung

Am Parkplatz Strittmatt-Wenni, 930m, wenden wir uns nach Westen, überqueren die Wiese parallel zum Winterwanderweg und steigen auf dem breiten Mösleweg in den Wald, der uns ohne Orientierungsschwierigkeiten hinüber in Richtung Gugel bringt. Der Turm ist bereits vom Ausgangpunkt sichtbar. Kurz vor Giersbach halten wir uns rechts, überqueren den Fluss und steigen die Wiesen hinauf zum Kreuzweg, den wir nahe eines vertikalen Windrades erreichen. Über den Kreuzweg wird der Gugelturm, 996m, gewonnen, der auch im Winter gegen eine kleine Spende bestiegen werden kann. Oben öffnet sich der Blick über den Hotzenwald bis zu den Schweizer Alpen, wobei der Gipfelblick von einer Hinweistafel erläutert wird. Wir bleiben noch ein kurzes Stück auf dem Hotzenwald-Querweg, verlassen diesen jedoch am Jugendzeltplatz zugunsten der gelben Raute, welche uns bald in freies Gelände führt. Der weitere Wegverlauf kann nach Lust und Laune selbst gewählt werden. Eine aussichtsreiche Schleife führt an eine kleine Anhöhe heran. Danach geht es parallel zum Wanderweg am Wegweiser Altmoos vorbei zum Forsthaus Engelschwand. In südwestlicher Richtung führt die Route kurz unattraktiv über eine breite Forststraße, die man jedoch bald rechter Hand gegen schönes Schneeschuhgelände mit Aussicht eintauschen kann. Den Waldrand als Leitlinie nutzend werden die Häuser von Vorder-Engelschwand tangiert und südlich von diesen wieder in den Wald eingetaucht. Ein letzter schöner Abschnitt leitet durch den Wald, die kleine Kuppe des Wenni östlich umgehend, im Bogen zurück zum Ausgangspunkt.
Sicherheitshinweis z. B. Zwischen Lissabon und Porto ist die Infrastruktur noch nicht so gut ausgebaut. Die Etappen von einer Unterkunft zur nächsten können dementsprechend lang und abenteuerlich sein.
Ausrüstung Winterwanderbekleidung nach dem Zwiebelprinzip, Rucksackverpflegung inklusive einem warmen Getränk, warme Wanderschuhe, Schneeschuhe und Stöcke.
Buchempfehlungen des Autors Schopp, Matthias (2018): Schneeschuhführer Schwarzwald - 50 Touren zwischen Baden-Baden und Waldshut. 1. Auflage. ISBN 978-3-7633-5813-7.
Startpunkt Parkplatz Strittmatt-Wenni
Öffentliche Verkehrsmittel Bus, Linie 7328 (Bad Säckingen-Strittmatt-Todtmoos), Haltestelle "Görwihl, Strittmatt Oberdorf".
PKW

Von Freiburg: Todtnau, Todtmoos, Strittmatt.

Von Donaueschingen: Stühlingen, Waldshut, Albbruck, Görwihl, Strittmatt.

Von Basel: Bad Säckingen, Rickenbach, Strittmatt.

Von Schaffhausen: Klettgau, Waldshut, Albbruck, Görwihl, Strittmatt.

Parken Kostenlose Parkmöglichkeiten am Wanderparkplatz Strittmatt-Wenni.

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Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald