Wanderweg • Rundtour

Waldshut-Tiengen: "Stadt. Wald. Fluss."-Tour - Familienvariante

Mittel

6:30 h
22.19 km
730 m
730 m
Dies ist die Familienvariante der "Stadt. Wald. Fluss."-Tour. Sie ist mit geländegängigen Kinderwagen machbar. Buggys sind dafür allerdings nicht geeignet.
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Offizieller Inhalt von Waldshut-Tiengen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
6:30 h
Distanz
22.19 km
Aufstieg
730 m
Abstieg
730 m
Höchster Punkt
567 hm
Tiefster Punkt
312 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Beschreibung

Die "Stadt. Wald. Fluss."-Tour bietet genau das, was ihr Name schon verrät. In Waldshut und Tiengen treffen die Wanderer auf zwei mittelalterliche Altstädte mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. So lohnt es sich, in Waldshut die historische Kaiserstraße auf sich wirken zu lassen, mit ihren wunderbaren Toren, Fassaden und Altstadthäusern. In Tiengen thronen die barocke Pfarrkiche Mariä Himmelfahrt, errichtet vom berühmten Barockbaumeister Peter Thumb, und das Schloss über der Fußgängerzone. In den lauschigen Ecken und verwinkelten Gassen des Städtchens fühlt man sich sofort heimelig. Unterwegs passieren die Wanderer lichte Wälder und herrliche Wiesen - hier wartet die pure Natur. Über Waldshut ergibt sich ein herrlicher Blick auf den Rhein und der Vitibuckturm lässt besondere Panoramablicke über Tiengen zu. Durch das Spazieren an den Ufern von Wutach und Rhein wird die Tour perfekt abgerundet. So lässt sie die Herzen der Wanderer, Naturliebhaber und Historienfreunde höher schlagen lässt.

Autorentipp

Kurz Verweilen im Wildgehege und Futter an den Automaten holen, mit dem die Tiere gefüttert werden dürfen.

Wegbeschreibung

Die ganze Tour über symbolisiert das Logo der Stadt Waldshut-Tiengen den Wanderern, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden.

Wir starten unsere Tour in Waldshut, in der Kaiserstraße am Unteren Tor, durchqueren die Innenstadt, passieren das Obere Tor und die Seltenbachbrücke und halten uns nach der Brücke dann rechts in Richtung Bismarckstraße bis zum Bahnhof. Dort gehen wir durch die Unterführung. Beim ersten Aufgang auf der linken Seite treffen wir auf das Zeichen des Mittelweges – eine rote Raute mit weißem Mittelstrich. Dieser roten Raute folgen wir an der Bushaltestelle auf der Westseite des Bahnhofes vorbei, über die Brücke rechts, bis zum Katholischen Kinderhaus St. Marien. Wir erreichen die Bergstraß. Beim Zahnkäppeleweg gehen wir die Treppe hoch in den Wolfsackerweg. Dort folgen wir dem Wolfsackerweg und kommen nach einiger Zeit ins Wildgehege mit heimischen Tieren, großem Kinderspielplatz und Kioskbetrieb. Wir schlendern in Richtung Eingangsportal. Kurz davor biegen wir in den Weg und kommen bald am Wanderparkplatz vorbei. Am Waldrand, am Standort „Schanze 565m“, ändert sich unser Wegweiser. Ab sofort folgen wir der gelben Raute und gehen auf dem Klosterweg in Richtung Gurtweil. Nun geht es bergab auf dem „Schlundweg“. In Gurtweil angekommen biegen wir in die Leo-Beringer-Straße ab und folgen wieder der roten Raute mit weißem Mittelstrich, dem Mittelweg Richtung "Gurtweil-Kreisel 0,6 km". Wir kommen durch den Hermann-Keßler-Weg und den Rebbergweg zum Kreisverkehr. Dort wird die romantische Schlücht überquert. Schon wieder wechselt unser Wegweiser in eine gelbe Raute und wir gehen Richtung Tiengen. Nach einem kurzen Stück auf dem Fußgängerweg biegen wir links ein ins Wohngebiet („Im Bodenacker“). Auf dem Feldweg “Osterwiesenweg“ geht es über den Berg mit Blick auf den Vitibuck über den Glockenhof nach Tiengen. Hier gibt es die Möglichkeit, einen kleinen Abstecher zum 37 Meter hohen Vitibuckturm - der gelben Raute folgend - zu machen, von wo aus wir einen fantastischen Ausblick über Tiengen und die Wutach, bis Lauchringen und Gurtweil haben. Diese Option ist allerdings nicht für Kinderwagen geeignet, da es sich um steile Pfade handelt. Hierfür sollten wir allerdings eine gute Stunde einplanen. Ebenfalls der gelben Raute folgend, machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Wir flanieren durch das schöne Städtle mit seinem einzigartigen Flair, halten uns am Ende der Fußgängerzone (Café Oberle) dann rechts, unterqueren die B 34 in der Stadtmitte, kommen an der Stadthalle von Tiengen vorbei und erreichen die historische Holzbrücke am Wutachufer. Wir überqueren diese nicht, sondern folgen dem Fluss am rechten Ufer abwärts und erreichen bald die „alte“ Bannschacher Brücke und kurz darauf die „neue“ Bannschacher Brücke. Weiter geht’s auf dem Hochrhein-Höhenweg, einer Raute halb weiß, halb blau auf gelbem Untergrund, in Richtung Waldshut. Kurz nach der Bushaltestelle „Abzweigung Ettikon Brücke“ überqueren wir die Straße und gehen durch die Unterführung an der B34. Mit einer 180° Wendung wandern wir weiter ein kurzes Stück bergauf in die Von-Opel-Straße, vorbei am städtischen Baubetriebshof und den Stadtwerken, immer noch dem Hochrhein-Höhenweg folgend. Wir überqueren die Straße, die in Richtung Gewerbegebiet „Kaitle“ führt. Geradeaus laufen wir weiter, kommen über die Bahnlinie und biegen direkt danach in den „Miesle Haldenweg“ ein. Fortan spazieren wir nördlich der Bahnlinie entlang. An einem alten Bahnwärterhäuschen vorbei, führt der Feldweg dann leicht bergauf. Bald verzweigt sich der Weg und links taucht ein Wasserreservoir auf. Hier biegen wir in den Weg ein und gehen unterhalb des Wasserreservoirs vorbei. Es geht steil bergab, und wir gelangen zur Straße mit Blick auf die Radwege-Beschilderung gegenüber. Dem Schild „Waldshut“ folgend, stoßen wir kurz auf die Bundesstraße, wo wir die Fußgänger-Ampeln nutzen, um das Zollamtsgebäude zu erreichen. Hier treffen wir wieder auf die gelbe Raute. Die Treppe direkt vor dem Gebäude bringt uns zum Rheinuferweg, weiter geht es rheinabwärts am Pappelskulpturenweg vorbei. Hier mussten im Jahr 2015 alte Pappeln gefällt werden. Aus den Stümpfen wurden von sieben Bildhauern aus vier Ländern sehenswerte Skulpturen gestaltet. Bald streifen wir vorbei am Campingplatz, dem Freibad von Waldshut, der Minigolfanlage und gelangen zur Schiffsanlegestelle. Wir passieren die kleine Brücke über den Seltenbach und folgen dem Schild „Waldshut Stadtmitte“ leicht bergauf und erreichen den Mehrgenerationenplatz. Hier endet unsere „Stadt. Wald. Fluss."-Tour.

Alternativ kann die Tour auch in Tiengen begonnen und beendet werden. Unterwegs finden sich einige Bushaltestellen, an denen die Tour abgekürzt werden kann. Sowohl in Waldshut als auch in Tiengen findet sich ein vielfältiges gastronomisches Angebot, das zum vespern, Mittagessen oder Einkehren einlädt. Wer zwischendurch Hunger bekommt, hat auch die Möglichkeit in Gurtweil im Café Scheuble oder im "Bad Bruckhaus / Via Schweiz" (erst abends geöffnet) eine Pause einzulegen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist von Vorteil, da unterschiedliche Wegearten erwandert werden. Bei Regenwetter entsprechende Ausrüstung mitnehmen und bei rutschigen Stellen / im rutschigen Laub besonders aufpassen. Im Sommer an Sonnenschutz und genügend zu Trinken denken.

Sicherheitshinweise

An zwei Stellen (Abzweigung Ettikon und Zoll) wir die stark befahrene B34 überquert. Seien Sie hier besonders vorsichtig.

Planung und Anreise

Startpunkt

Unteres Tor Waldshut

Anfahrt aus dem Schwarzwald über die B500 oder auf der Hochrheinstrecke über die B34. Aus der Schweiz über den Zollübergang Koblenz/Waldshut.

Endpunkt

Mehrgenerationenplatz Waldshut

Einkehrmöglichkeiten