Wanderweg • Rundtour

Waldshut-Tiengen: Zum Eibenkopf

Mittel

0:50 h
2.9 km
63 m
63 m

Diese Rundwanderung führt uns zum Waldshuter Hausberg, dem Eibenkopf, der mit seinen 578m doch schon eine beachtliche Höhe aufweist und nur noch von den höchsten Spitzen des Hungerbergs übertroffen wird. Sozusagen ihm zu Füßen erstreckt sich der Erlebnispfad Eibenwald und das Wildgehege der Waldstadt.

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Offizieller Inhalt von Waldshut-Tiengen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
0:50 h
Distanz
2.9 km
Aufstieg
63 m
Abstieg
63 m
Höchster Punkt
571 hm
Tiefster Punkt
512 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Geologische Highlights / Reichhaltige Pflanzenwelt / Besondere Tierarten

Beschreibung

Auf unserer Tour erleben wir die Natur hautnah. Nicht nur die Besonderheiten der Pflanzenwelt wird uns hier gezeigt, wie zum Beispiel der besondere Bestand an Eiben, sondern auch die Tierwelt können wir abschließend im Wildgehege persönlich kennenlernen.

Autorentipp

Kaufen Sie im Wildgehege eine Packung Mais und füttern Sie das sonst scheue Rotwild. Ein besonderes Erlebnis mit der belebten Natur.

Wegbeschreibung

Die Tour startet am oberen Parkplatz beim Wildgehege. Wir gehen auf der Straße Richtung Indlekofen und orientieren uns an den nächsten Wegweisern. Wir folgen dem recht komfortablen Waldweg mit dem Hinweis "Schranke 20 m" links nach Osten. Nach kurzer Zeit stoßen wir auf die Station 18 des Erlebnispfades. Hier stand einmal die älteste Weißtanne weit und breit. Auf dem Schild heißt es noch, dass sie dort steht. Sie wurde allerdings inzwischen gefällt und ein geschnitztes Kreuz erinnert an den Urriesen. Nicht weit entfernt belehrt uns Tafel 17 über die Kallusbildung. Am Baumstamm links unten sehen wir eine klaffende Wunde, die der Baum zu schließen versucht. Dazu braucht er aber viele Jahre.
Ein Schild weist uns darauf hin, dass wir auf dem Eibenkopfweg sind. An einem hohen Baumrest erkennen wir das rote Lehrpfadzeichen. Eine Lehrtafel erklärt uns, dass die Förster sogenanntes "Totholz" so verrotet wird, dass es dem Wald wieder nutzt. Nach einer Weile erkenn wir ein Schild mit der Aufschrift "Fichtenwald". Wir folgen weiter dem Weg zum Eibenkopf mit seinen geologischen besonderheiten. Links und rechts umgeben uns bereits die sonst seltenen Eiben. An der geologischen Tafel finden wir die dickste und älteste Eibe. Einen mit Waldshut vergleichbaren Eibenbestand gibt es erst wieder am Bodensee bei Bodman. Bald finden wir wieder Wegweiser. Wir stehen am Punkt "Ibenkopf 570 m" und gehen des Weg Richtung Wildgehege. Eine einmalige, urwüchsige Landschaft tut sich nun hier oben auf, so nirgends mehr im Stadtgebiet auffindbar: seltsame Bauruinen, riesige Urinsekten, schwindelerregende Blicke in das Tal, wiederum mit Gehölz kreuz und quer und schließlich der düstere höchste Punkt, strenges Naturschutzgebiet mit einem Bänkchen, von dem aus man jedoch nicht die geringste Aussicht in die Weite hat.
Der Eibenkopf ist ein geologisches Lehrbuch. Wie die Tafel aufzeigt, besteht das Gestein aus Muschelkalk. Die Ablagerungen gerieten mit der Zeit in eine Schräglage und ein Teil rutschte ins Tal hinab. Der Rest blieb oben, wobei sich aber schon eine neue Abbruchspalte unter dem Eibenkopfgipfel aufgemacht hat. Von hier aus wird einmal das nächste Paket abrutschen.
Wir gehen den Weg hinunter und genießen noch einige Augenblicke des Abstiegs, der hier sogar mit Geländer gesichtert ist, um dann aber umzudrehen und eine Weile denselben Weg wieder zurückzumarschieren. Wir verabschieden uns vom Eibenkopfgebiet und der Weg führt uns nun teils dem Walderlebnispfad entlang Richtung Wildgehege. Er lichtet sich und Buchen sind nun unsere Begleiter. Kurz vor Erreichen des Wildgeheges erläutert uns eine Einführungstafel nochmals die Bedeutung des Lebensraumes Wald.
Wir eine Insel im Statdwald auf dem Mühleberg eröffnet sich uns nun das Areal des Wildgeheges für junge un alte Besucher. Es wurde im Jahre 1971 gegründet. Auf ca. 22 Hektar Grundfläche bevölkern über 200 Tiere die Gehege. Außerdem gibt es einen Kiosk, einen Kinderspielplatz, einen Walderlebnispfad und eine Grilleinrichtung sowie eine buchbare Grillhütte. Kinder sind meistens von den Streicheltieren wie Ziegen, Kaninchen und Meerschweinchen begeistert. Für wenig Geld können an Automaten Packungen mit Maiskörnern gekauft werden und an manche Tiere verfüttert werden. ´Weiter findet man hier auch Wildschweine, Steinböcke, Sikahirsche, Damhirsche, einige Singvögle, Eulen, Bussarde und Steinadler, Nasenbären und zuguterletzt Rothirsche. Danach verabschieden wir uns vom Weilgehege und gehen zurück zum Parkplatz, unserem Endpunkt.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Regenschutz, ausreichend zu Trinken und je nach Bedarf Vesper

Sicherheitshinweise

Achtung bei nassem Boden: Rutschgefahr!

Planung und Anreise

Startpunkt

Oberer Parkplatz beim Wildgehege

Über die B34 oder B500 nach Waldshut, über die Gurtweiler Straße bis zu Abzweigung Wildgehege

Endpunkt

Oberer Parkplatz beim Wildgehege