Au-Friedhof
Historischer, denkmalgeschützter Friedhof in der Au. Die dortige Altkatholische Kirche wurde im 19. Jahrhundert errichtet und mit einem von Künstlern der Region gestalteten modernen Hungertuch geschmückt.
Der Friedhof in der Au
Der Friedhof in der Au diente der Säckinger Bevölkerung von 1815 bis zu seiner Schließung im Jahre 1958 als letzte Ruhestätte. Es war eine Zeit, in der sich die Struktur der bürgerlichen Gesellschaft unter dem Einfluss des wirtschaftlichen und technischen Fortschrittes schneller änderte als dies früher in einem halben Jahrtausend der Fall gewesen war. Somit dokumentiert der Friedhof eine der wichtigsten geschichtlichen Epochen der Stadt, das 19. und beginnende 20. Jahrhundert, von der Zeit der Auflösung des Damenstiftes, das Ende alter Lebensordnungen und der Übergang zu neuen Formen des Staatslebens, die Gründerzeit mit dem zeitgenössischen Kontrast einer Scheffel’schen Romantik bis zu den Opfern der letzten Weltkriege. Dies alles hat auf dem Au-Friedhof seinen Niederschlag in den verschiedensten Formen und künstlerischen Gestaltungen der Grabmale gefunden. Je nach Rang und Namen der Verstorbenen finden sich neben pompösen Grabmalen und Marmorengeln auch bescheidene Bodenplatten oder einfache Holzkreuze, die zudem alle eine anschauliche Chronik der Säckinger Geschlechter vermitteln.
© 2012: Katholische Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken Hochrhein-Wiesental (Hrsg.)
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Au-Friedhof
79713 Bad Säckingen
Verwaltungsadresse
79713 Bad Säckingen