Moorgebiet

Höchenschwander Moor

Dr.-Rudolf-Eberle-Str. 3,  79862 Höchenschwand

Höchenschwand. Das Höchenschwander Moor ist ein ehemaliges eiszeitliches Hochmoor, das sich nach dem Torfabbau, zu einem Flachmoor entwickelt hat.

Offizieller Inhalt von Höchenschwand

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 Dieses zum Naturschutzgebiet erklärte Feuchtgebiet ist rund zehn Hektar groß und wird vor allem durch Bestände der braunen Segge gekennzeichnet, in denen unter anderem die Stern-Segge, die Hirsen-Segge und die Schnabel-Segge als weitere charakteristische Flachmoorpflanzen auftreten. Zu finden sind auch Pfeifengras, Wollgras, Sumpfveillchen, Trollblume, Orchideen, Sumpfdotterblume, weißer Sumpfhalmfuß, Schaumkraut, Narzissen und etwas Torfmoos.

Für dieses Biotop, das durch Vergrasung und auch durch Samenanflug aus der Umgebung zu verlanden drohte, setzen sich immer wieder verschiedene Gruppen ein und werden dabei von der Naturschutzbehörde unterstützt. Unter fachkundiger Beratung wurden in mehreren Einsätzen artfremde Bäume, Büsche und Vergrasungen entfernt und ein natürlicher kleiner Teich freigelegt. Bei den regelmäßigen Pflegeaktionen bleiben stets einige Reisighaufen zurück, um Vögeln und allerlei Kleintieren Nistplatz und Unterschlupf zu gewähren und so das Moorgebiet zu beleben.
 Der wesentliche Grund, dieses Gelände als Naturschutzgebiet auszuweisen, ist die Erhaltung und Entwicklung verschiedener Moorgesellschaften, Seggenriede, Feuchtgebüsche sowie Feucht- und Goldhaferwiesen.

Darum dürfen beispielsweise keine weiteren Wege geschaffen, keine Leitungen verlegt und keine Entwässerungsmaßnahmen vorgenommen werden. Selbstverständlich dürfen auch keine Pflanzen weggenommen werden.
 Außerdem sind sämtliche Tiere und ihre Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten streng geschützt. Hierzu gehört, dass keine Hunde frei umherlaufen dürfen und das Schutzgebiet nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden darf und im Winter für Skifahrer gesperrt ist. Insgesamt alles verständliche Maßnahmen, um dieses naturkundliche Kleinod zu schützen.

Im Höchenschwander Moor wurde bis in den zweiten Weltkrieg Torf abgebaut, weshalb das Moor im Volksmund noch immer "Durbe-Moor" (Torfmoor) genannt wird.

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