Laufenbrücke
Im Jahre 1207 wurde die Brücke urkundlich erwähnt. Diese war eine lange Zeit die bedeutendste Straßenüberquerung am Hochrhein. Ab 2004 nur noch eine Fußgängerzone.
Im Jahre 1207 wurde die Brücke urkundlich erwähnt. Diese war eine lange Zeit die bedeutendste Straßenüberquerung am Hochrhein. Ab 2004 nur noch eine Fußgängerzone. Schon im Mittelalter verband eine Brücke die vom Fluss getrennte Stadt Laufenburg. Der Rhein ist an dieser Stelle lediglich zwölf Meter breit und wurde von einer zehn Meter hohen Brücke überspannt. Vor dem Bau des Rheinkraftwerks Laufenburg war der Rhein an dieser Stelle ein wilder, ungebändigter Fluss. Er zwängte sich durch eine enge Felsschlucht und bildete die berühmten und gefährlichen Stromschnellen, den "Großen Laufen". Die Brücke thronte spektakulär und hoch über diesem tosenden Wasser und den sichtbaren Felsen. Der Anblick war dramatisch und zog viele Touristen an.
Bis 1801 stand Laufenburg als eine zusammengehörende Stadt unter habsburgerischer Herrschaft. Napoleon trennte sie durch den Frieden von Lunéville in zwei Hälften und erklärte den Rhein zur Grenze. Der rechtsrheinische Teil gelangte zum Großherzogtum Baden und der linksrheinische wurde mit dem Anschluss des Kantons Fricktal an die Helvetische Republik im August des gleichen Jahres schweizerisch.
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Tourismus und Kultur
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79725 Laufenburg