Görwihl: Rund um Rüßwihl
Mittel
Zwischen den sonnendurchfluteten Höhen des Hotzenwalds und der tief eingeschnittenen Albschlucht erwartet uns auf dieser Wanderung eine Vielzahl landschaftlicher Höhepunkte.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights
Die Route rund um den Görwihler Ortsteil Rüßwihl führt durch abwechslungsreiche Natur und offenbart immer wieder kleine Glanzstücke am Wegesrand, die zum Verweilen einladen. Besonders der Kaibenfelsen ist ein markanter Aussichtspunkt, von dem aus sich bei guter Sicht ein beeindruckendes Alpenpanorama eröffnet, das die sanften Hügel des Hotzenwalds mit den fernen Gipfeln der Alpen verbindet.
Ein weiteres Highlight der Wanderung ist ein kleines, idyllisches Biotop, das zwischen Wald- und Wiesenbereichen liegt und Gelegenheit bietet, Flora und Fauna des Hotzenwaldes zu entdecken. Die Wegeführung kombiniert einfache Forststraßen mit charmanten Waldpfaden, die Naturerlebnis und Bewegung ideal verbinden. Am Kaibenfelsen erfordert die Strecke an einigen Stellen Trittsicherheit und etwas Kondition, doch die Mühe wird durch herrliche Ausblicke belohnt.
Ansonsten bleibt genügend Zeit, um die Umgebung bewusst wahrzunehmen, innezuhalten, die frische Waldluft zu genießen und die Ruhe der Natur auf sich wirken zu lassen. Diese Wanderung ist ideal für all jene, die gerne moderate Anstiege bewältigen, dabei aber nicht auf Genuss und landschaftliche Schönheit verzichten möchten. So wird die Runde um Rüßwihl zu einem gelungenen Ausflug, der sowohl Körper als auch Sinne anspricht und einen bleibenden Eindruck der vielseitigen Hotzenwaldlandschaft hinterlässt.
Autorentipp
In Görwihl lohnen das Heimatmuseum Hotzenwald und die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus einen Besuch.
Wegbeschreibung
Der erste Teil unserer heutigen Wanderung führt vom Parkplatz südlich der Kirche von Görwihl, 675m, in östlicher Richtung aus dem Ort heraus. Die weiß-schwarze Raute des Hotzenwald-Querwegs leitet uns über den Kirchgrund und zunächst breite Wege, schließlich über einen schmalen Pfad hinab zur Wegkreuzung Beim Albsteg, 530m, wo wir uns von diesem Fernwanderweg verabschieden. Dafür übernimmt nun der Albsteig die Routenführung. Rechter Hand überwinden wir eine Steigung und halten uns bald links zum Kaibenfelsen, dessen herrlicher Aussichtspunkt abschließend über einen mit einem Geländer gesicherten Steig erfolgt. Anschließend folgen wir wieder dem Albsteig grob in südlicher Richtung, bis wir am Gasthaus Löwen auf die Straße treffen und entlang dieser talwärts zum Wegweiser in Tiefenstein, 475m, wandern.
Hier verlassen wir den Albsteig und steigen nach rechts entlang der gelben Raute in strenger Steigung die Mühlehalde hinauf zum Wegpunkt Heilige Eich, 599m. Nun nach rechts und flach bis zur Kreisstraße vor dem Wildgehege. Wer mag kann dorthin noch einen kleinen Abstecher unternehmen. Ansonsten geht es kurz parallel zur Straße nach links und hinter dem Wildgehege rechts in den Wald. Die breite Forststraße schickt uns zunächst ohne große Steigungen weiter, knickt nach einigen Minuten links ab, ehe die gelbe Raute über zwei Pfadabschnitte wieder steiler bergwärts führt. Kurz vor Oberwihl erreichen wir offene Feldflur und damit auch herrliche Fernblicke zu den im Süden aufragenden Alpen mit dem markanten Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau.
In der Ortsmitte von Oberwihl, 725m, wechseln wir von der gelben auf die blaue Raute. Sie führt an der Kirche vorbei auf einen kleinen Schotterweg und dann nach Norden über eine schmale Asphaltstraße aus dem Ort heraus. Bald nehmen uns wieder dichte Wälder auf, die schließlich in eine kleine Senke führen, wo ein schmaler Pfad nach links einen lohnenden Abstecher zu einem Feuchtbiotop ermöglicht. Zurück auf der Hauptroute wandern wir oberhalb vom Parkplatz Reutfeld, 707m, vorbei (alternativer Ausgangspunkt), wobei sich kurz darauf rechts ein hübscher Aussichtsplatz befindet.
Bald wechseln wir wieder auf Pfade. Sie lassen uns den Wegweiser Rüttene, 656m, passieren, schicken uns in ein Tälchen und im Gegenanstieg zum Sportplatz in Görwihl hinauf. Von hier sind es nur noch wenige Minuten zum Marktplatz, wo wir die Tour mit einem Besuch im Heimatmuseum Hotzenwald oder einer gemütlichen Einkehr abrunden können. Die Kirche befindet sich bereits in Sichtweite.
Ausrüstung
Wanderschuhe mit Profilsohle, dem Wetter angepasste Kleidung, Rucksackverpflegung.