Wanderweg • Rundtour

Görwihl: Zur Gletschermühle Krai-Woog-Gumpen

Mittel

4:20 h
15.56 km
400 m
400 m
Eine abwechslungsreiche, sowie hinsichtlich Länge und Schwierigkeit moderate Wanderung führt uns über einen exzellenten Aussichtspunkt zum Krai-Woog-Gumpen, einem spannenden Exkursionsziel im Schwarzenbachtal.
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Offizieller Inhalt von Ferienwelt Südschwarzwald

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
4:20 h
Distanz
15.56 km
Aufstieg
400 m
Abstieg
400 m
Höchster Punkt
945 hm
Tiefster Punkt
730 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Geologische Highlights

Wegebeschaffenheit

0 % Naturnah
0 % Asphalt
0 % Feinschotter
0 % Sonstiges

Beschreibung

Gletschermühlen sind sehenswerte Hinterlassenschaften des Eises in ehemals glazial überprägten Gebieten. Unklar ist, ob es sich bei den Kolken am Krai-Woog-Gumpen (= „laut rauschender Wasserfall in einer Senke“) um diese Form der Glazialerosion handelt. Das erst 1955 entdeckte und freigelegte Naturdenkmal ist zwar in der Umgebung als Gletschermühle ausgeschildert, jedoch wird die Entstehungstheorie heute mehrheitlich bezweifelt. Man nimmt an, dass es sich um eine rein fluviale Erosionsform handelt, die erst nacheiszeitlich entstand. Unabhängig davon ist der Gumpen ein nettes Ausflugsziel in einem ansonsten ruhigen Teil des Schwarzwaldes, der zu einem entspannten Halbtagesausflug einlädt.

Autorentipp

An heißen Sommertagen bietet sich beim Wasserfall reichlich Gelegenheit für eine Abkühlung, Badesachen nicht vergessen!

Wegbeschreibung

Wir starten beim Wanderparkplatz Sägmoos, 750m orientieren uns nach Nordosten und laufen gemütlich hinab zum Wühreabgang. Geschickt wird das Wasser dem Höllbach entnommen und in die künstlichen Kanäle geleitet. Entlang der blauen Raute geht es nun über einen breiten Weg, nach der Überquerung der Straße über einen kleinen Pfad und zuletzt entlang der Kreisstraße zur Einkehrmöglichkeit am Eichrüttehof, 780m.

Wir wechseln die Farbe im Wanderzeichen von blau auf gelb und steigen nach rechts auf eine aussichtsreiche Kuppe und noch etwas weiter zu einer Panoramasitzbank. Nun nach links und knapp 200m weiter wiederum links abbiegen. Wir verlassen hier für einen kurzen Abschnitt die Rauten Markierung, um den Ortsteil Hartschwand oberhalb zu umgehen. Bei einer weiteren Sitzbank überqueren wir eine kleine Straße, halten uns weiter immer konsequent geradeaus, passieren einige Wohnhäuser und gelangen so zum nördlichen Ortsende von Hartschwand. Hier treffen sich zahlreiche Wege bei einem Kreuz, auch sehen wir auf der rechten Seite die blaue Raute wieder, der wir nun über ein kleines Sträßlein talwärts folgen.

Zunächst passieren wir die Burger Säge, 760m, wo wir abermals auf die gelbe Raute wechseln. Bald geht der Forstweg in eine Straße über, die wie auch die folgende jedoch wenig bis kaum befahren ist und den Wandergenuss daher nicht merklich trübt. Auf der linken Straßenseite können wir uns beim Hermannstollen über die Hotzenwälder Bergbaugeschichte informieren. Nur wenige Minuten später führt rechter Hand ein kleiner Pfad zum Wasserfall unterhalb des Krai-Woog-Gumpens. Hier laden einige Bänke zu einer ausgiebigen Rast ein, zudem besteht die Möglichkeit für eine Abkühlung im Wasser. Der eigentliche Gumpen befindet sich wenige Meter oberhalb und ist über einen steinig-wurzeligen Pfad zu erreichen. Dieser führt auch zur Infotafel an der Straße zurück, auf der wir den Weg zur Schwarzen Säge, 873m, fortsetzen.

Links abbiegend gelangen wir zum Wegweiser Schwarzwasen und nach links hinauf zum Wegweiser Erzlöcher, 910m, der ebenfalls an den historischen Bergbau erinnert. In der Folge führt uns die Route insgesamt wellig durch den Kirchspielwald, passiert eine kleine Hütte und führt schließlich wieder hinauf zum Igelacker, 930m, wo wir auf den Hotzenwald-Querweg treffen. Seine weiß-schwarze Raute auf gelbem Grund schickt uns nach links, meist aussichtsreich am Waldrand entlang und durch eine herrliche Laubwaldpassage zum Abzweig Rohrbach und schließlich auf breitem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit Profilsohle, Trekkingstöcke, dem Wetter angepasste Kleidung, Rucksackverpflegung.

Sicherheitshinweise

z. B. Zwischen Lissabon und Porto ist die Infrastruktur noch nicht so gut ausgebaut. Die Etappen von einer Unterkunft zur nächsten können dementsprechend lang und abenteuerlich sein.

Planung und Anreise

Startpunkt

Görwihl, Wanderparkplatz Sägmoos

Von Freiburg: Todtnau, Todtmoos, Herrischried, Wanderparkplatz Sägmoos.

Von Donaueschingen: Stühlingen, Waldshut, Albbruck, Görwihl, Wanderparkplatz Sägmoos.

Von Basel: Bad Säckingen, Laufenburg, Görwihl, Wanderparkplatz Sägmoos.

Von Schaffhausen: Klettgau, Waldshut, Albbruck, Görwihl, Wanderparkplatz Sägmoos.

Endpunkt

Görwihl, Wanderparkplatz Sägmoos