Tipp Wanderungen

Herrischried: Rund um das Hornbergbecken und zur Ödlandkapelle

Schwierigkeit Leicht
Länge 3.7 km Dauer 01:00 h
Aufstieg 60 m Abstieg 60 m
Höchster Punkt 1050 m Niedrigster Punkt 1000 m
Wenig Aufwand - großer Ertrag. So könnte man die einstündige Spazierrunde am Hornbergbecken zusammenfassen. Die Fernblicke zu den Alpen und zum Hochschwarzwald, die man ohne große körperliche Anstrengung geboten bekommt, suchen ihresgleichen.
Eigenschaften aussichtsreich, Rundtour, familienfreundlich
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
Das zwischen 1970 und 1975 gebaute Hornbergbecken bildet gemeinsam mit der Wehratalsperre das Pumpspeicherkraftwerk Wehr. Für die Errichtung des Bauwerks wurde die höchste Erhebung im Hotzenwald, das 1039m hohe Lange Eck, abgetragen und das Gelände anschließend entsprechend eingetieft sowie mit einer Dammkrone zusätzlich erhöht. Sie bildet mit 1050m heute den höchsten frei zugänglichen Punkt in der Region. Den höchsten natürlichen Gipfel, 1026m hoch und in unmittelbarer Nachbarschaft gelegen, krönt die sehenswerte Ödlandkapelle, der wir im Anschluss einen Besuch abstatten.

Wegbeschreibung

Vom Rankholzplatz, 1000m, südlich von Herrischried laufen wir entlang der blauen Raute die wenigen hundert Meter hinüber zum Hornbergbecken, wo zwei Infotafeln Auskunft über das Bauwerk geben. Anschließend beginnen wir die Umrundung des von außen recht unauffälligen Speichersees im Uhrzeigersinn, ein hölzernes Schild weist die Richtung. Vom nicht asphaltierten Weg an der Längsseite des Beckens zweigt nach wenigen Minuten rechts ein kleiner Seitenweg hinauf zur Dammkrone, 1050m, ab. Diese Extrameter sollten wir uns keinesfalls entgehen lassen, schließlich öffnet sich oben ein beeindruckendes Panorama. Zudem laden einige Bänke zu einer ausgiebigen Pause ein. Anschließend kurz zurück zur Hauptroute und rechts haltend weiter. Während die Stirnseite des Hornbergbeckens auf der Asphaltstraße passiert werden muss, nimmt uns sogleich wieder ein schmalerer Weg auf, der zwischendurch einen Blick auf Gersbach, zum Belchen und zum von Windrädern bestandenen Rohrenkopf gewährt. Wir komplettieren die Runde und nehmen den gleichen Weg zurück zum Rankholzplatz, wo der finale Aufstieg zur Ödlandkapelle, 1026m, beginnt. Auch diese Strecke ist nach wenigen Minuten gemeistert, das Areal um die Kapelle ein ruhiger Ort zum verweilen, genießen und für eine Vesperpause. Auf dem Aufstiegsweg gelangen wir zurück zum nahen Parkplatz, wo ein eindrucksvoller Kurzausflug in den Hotzenwald endet.
Ausrüstung Keine besondere Ausrüstung erforderlich.
Tipp des Autors Begehen Sie Tour eher an einem kühlen, sonnigen Tag. Dann herrschen ideale Bedingungen für überwältigende Fernblicke zu den Alpen.
Buchempfehlungen des Autors

Wanderführer zur Region:

Pollmann, Bernhard (2019): Schwarzwald Süd. 11. Auflage. ISBN: 978-3763342174, 59 Wanderungen im Südschwarzwald.

Schopp, Matthias (2019): GeoWandern Schwarzwald. 1. Auflage. ISBN: 978-3763332038, 40 Wanderungen im Schwarzwald mit geographischem Bezug.

Kuhnle, Martin (2019): Schwarzwald Süd/Mitte Mehrtagestouren. 2. Auflage. ISBN: 978-3763344345, 9 Mehrtageswanderungen im Südschwarzwald.

Startpunkt Herrischried, Rankholzplatz
Öffentliche Verkehrsmittel Kein ÖPNV.
PKW

Von Freiburg: Todtnau, Todtmoos, Giersbach, Niedergebisbach, Rankholzplatz.

Von Donaueschingen: Titisee-Neustadt, St. Blasien, Todtmoos, Giersbach, Niedergebisbach, Rankholzplatz.

Von Basel: Schopfheim, Wehr, Rickenbach, Niedergebisbach, Rankholzplatz.

Von Schaffhausen: Waldshut, Albbruck, Hottingen, Niedergebisbach, Rankholzplatz.

Parken Kostenlose Parkmöglichkeiten am Wanderparkplatz Rankholzplatz.

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Quelle

Ferienwelt Südschwarzwald