Wanderweg • Rundtour

Herrischried: Über die Ödlandkapelle zum Gugelturm

Mittel

3:45 h
12.82 km
420 m
420 m
Haben Sie Lust auf eine Rundwanderung, die sich durch landschaftliche Schönheit, Ruhe und Genuss auszeichnet? Dann ist die große Rundwanderung zum Gugelturm das Richtige. Abseits des Mainstream an Feldberg, Schauinsland und Belchen bieten sich dem Besucher auf diesem Weg zwar weder Kabinenbahnen noch eine Sommerrodelbahn, dafür aber zauberhafte Wandererlebnisse und schöne Aussichtspunkte zum Jura und zu den Alpen.
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Offizieller Inhalt von Herrischried

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
3:45 h
Distanz
12.82 km
Aufstieg
420 m
Abstieg
420 m
Höchster Punkt
1026 hm
Tiefster Punkt
832 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Beschreibung

Sanft geschwungene Höhenwege, pittoreske Kapellen und zum Abschluss ein Aussichtsturm – das klingt nach guten Voraussetzungen für eine erlebnisreiche Wanderung. Eine gleichsam leichte wie eindrucksvolle Rundtour ist die Überquerung der Höhenzüge im Westen und Norden von Herrischried. Der Mix aus bestechenden Fernsichten, sehenswerten Kapellen und für nahezu jedermann zu begehenden Wanderwegen macht den Reiz dieser Tour aus, wodurch sich auch eine längere Anfahrt rechtfertigen lässt. Die Einkehr an einem sonnigen Tag im Gugelstüble ist dann noch die Kirsche auf der Schwarzwälder Sahnetorte.

Autorentipp

Gugelstüble aufgrund der aktuellen Lage geschlossen!

Einkehrmöglichkeit Gugelstüble: Tel. 0174-6687195, Donnerstag, Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00-18.00 Uhr. Ab November geschlossen.

Der Aussichtsturm "Gugelturm" hat wieder geöffnet!
Gugelturmaufstieg: Erwachsene 1,00 € / Kinder 0,80 €

Wegbeschreibung

Wir verlassen den Parkplatz in der Ortsmitte von Herrischried, 875m, in Richtung des Ortsteils Säge und folgen dabei immer der weiß-schwarzen Raute auf gelben Grund, die den Hotzenwald-Querweg anzeigt. Sie schickt uns zunächst auf der Sägestraße nach Westen, wechselt dann nach links und führt an der Schule vorbei zum Sportplatz hinab. Links neben einer Garage leitet ein Graspfad in den Wald, wo das Gelände kurz etwas aufsteilt und wir die Häuser von Säge erreichen. Bei einem weiteren Wegweiser verlassen wir den Ort nach links und können in den Schneisen der Skipisten schöne Rückblicke auf Herrischried und den kleinen Stehlesee genießen. Der Hotzenwald-Raute treu bleibend gelangen wir nach einer scharfen Linkskurve zur Wegspinne Sägetanne, 965m. Schließlich leitet nach wie vor unschwieriges Terrain hinauf zum herrlichen Platz der Ödlandkapelle, 1026m. Bänke laden auf dem gepflegten Areal rund um das Schwarzwälder Kleinod zu einer ersten Rast.

Kurze Zeit später verlassen wir an der Ödlandhütte den Hotzenwald-Querweg und wechseln nach rechts auf eine Schotterstraße. Entlang der blauen Raute führt uns der breite Weg durch den Wald, bald wieder über Freiflächen und hinüber zum Polenstein, 970m, wo eine Gedenkstätte an die Ermordung dreier Kriegsgefangener durch das Nazi-Regime erinnert. Wir bleiben der blauen Raute treu, die nach Überquerung einer Wiese auf einem kleinen Hohlweg durch den Wald führt, biegen am Tannenboden links ab und gelangen zur Verzweigung Kreuzbuche. Hier übernimmt die gelbe Raute die Routenführung. Sie schickt uns nach rechts im Wald hinab und schließlich durch offene Feldflur zur kleinen Kapelle in Schellenberg, 900m.

Wer mag kann hier rechts direkt wieder nach Herrischried abkürzen und rechter Hand zunächst nach Großherrischwand laufen (Besuch des Freilichtmuseums Klausenhof möglich), weiter über die Graskuppe des Bühl und am Alpenpanorama vorbei nach Herrischried. Ansonsten halten wir uns geradeaus und beginnen wenig später in Kleinherrischwand den Aufstieg zum Gugelturm. Dazu überqueren wir zunächst die L151 und steigen auf der anderen Seite hinauf zum Wegweiser Häsele mit schönem Blick auf Engelschwand. Rechtshaltend geht es beinahe direkt nach Süden einen letzten Aufschwung hoch und am Jugendzeltplatz vorbei zum Gugelturm, 996m. Bei schönem Wetter können wir uns im Sommerhalbjahr mit einem Stück Kuchen belohnen, denn dann hat das Gugelstüble seine Pforten geöffnet. So gestärkt wird der Aufstieg zum Turm eine lockere Nachmittagsübung.

Anschließend läuten wir den Rückweg ein und folgen dazu dem Kreuzweg hinab nach Giersbach, 860m, hier wiederum die L151 überqueren, kurz nach rechts und gleich wieder links hinab in den Talgrund der Hauensteiner Murg. Am Wegweiser Singele bleiben wir links und überwinden eine letzte Geländestufe im Wald, ehe wir unschwierig durch offenes Gelände zurück nach Herrischried wandern.

Ausrüstung

Leichte Wanderschuhe, dem Wetter angepasste Kleidung, Rucksackverpflegung.

Planung und Anreise

Startpunkt

Herrischried, Ortsmitte

Von Freiburg: Todtnau, Todtmoos, Herrischried.

Von Donaueschingen: Titisee-Neustadt, St. Blasien, Todtmoos, Herrischried.

Von Basel: Schopfheim, Wehr, Herrischried.

Von Schaffhausen: Waldshut, Albbruck, Herrischried.

Endpunkt

Herrischried, Ortsmitte

Einkehrmöglichkeiten