Wanderweg • Rundtour

Rickenbach: Auf stillen Pfaden des Hotzenwald Höhenweges

Mittel

4:07 h
12.1 km
366 m
366 m

Eine sehr aussichtsreiche Wanderung über die Höhen des Hotzenwaldes mit impossanten Ausblicken, zu den Vogesen, zum Schwarzwald den Schweizer Alpen und die umliegende Region. 

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Offizieller Inhalt von Ferienwelt Südschwarzwald

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Dauer
4:07 h
Distanz
12.1 km
Aufstieg
366 m
Abstieg
366 m
Höchster Punkt
1024 hm
Tiefster Punkt
801 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Wegebeschaffenheit

0 % Naturnah
0 % Asphalt
0 % Feinschotter
0 % Sonstiges

Beschreibung

Am Wanderparkplatz Strick beginnt die Wanderung auf dem Hotzenwald-Höhenweg. Nach einem kurzen steilen Anstieg erreicht man den Abhau. Bei guter Fernsicht erschließt sich dem Wanderer eine herrliche Aussicht in den Schweizer Jura und auf die Alpenkette. Auf dem Brunnstubenweg erreichen wir das Hornbergbecken. Das Pumpspeicherbecken der Schluchseewerk AG ( 4,2 Mio cbm Volumen) hat auf der Süd- und der Nordseite einen Zugang zur Dammkrone. Von hier oben kann man herrliche Ausblicke auf die Landschaft des Hotzenwaldes, den Schwarzwald, die Vogesen und die nahe Schweiz mit den  imposanten Alpengipfeln genießen. Eiger, Mönch und Jungfrau scheinen zum Greifen nahe. Weiter geht es dann in Richtung Osten zur Ödlandkapelle. Die Errichtung dieser Kapelle geht auf das Jahr 1780 zurück und war Gegenstand eines Gelübdes der Hotzenwaldbauern, das sie einlösten, als sie von der Rinderpest verschont blieben. Ein Gedenkstein in unmittelbarer Nähe erinnert an die Auswanderung der Hotzenwälder ins Banat. Von der Kapelle führt die Strecke auf dem Hotzenwald-Querweg an den Herrischrieder Skiliften vorbei nach Niedergebisbach. In der Ortsmitte liegt der  Blasius-Hottinger Platz. Hier erinnert eine Geschichtstafel an die Salpetererunruhen im Hotzenwald und an den „Pfiiferbläsi“, der für Freiheiten und die Rechte der Hotzenwälder Bevölkerung eintrat. Er starb anno 1747 im „Turm“ (Gefängnis) von Waldshut einen tragischen Tod. Vorbei an der Niedergebisbacher Kapelle, führt der Wanderweg an dem von Bildhauer Leonhard Eder modern gestalteten Kreuzweg entlang zum Totenbühl. Die geometrischen Stehlen bestechen durch ihre künstlerische Arbeit und bilden ein neuzeitliches Gegenstück zu diesem romantischen Naturplatz Totenbühl. Schon zur Zeit der Römer befand sich hier oben ein Aussichtsturm, da man von hier aus einen weiträumigen Ausblick auf die Umgebung hat. Sein Name geht darauf zurück, dass die Niedergebisbacher in früheren Jahrhunderten ihre Toten zur Bestattung nach Rickenbach zum Friedhof trugen und über den "Bühl" mussten. Nach dem 30jährigen Krieg wurden die drei Buchen gepflanzt, die heute unter Naturschutz stehen. Der Dichter Victor von Scheffel (1826 - 1886) beschreibt in seinen Aufzeichnungen diesen Platz als „Ort der Geister und Treffpunkt von Gesindel, Diebesbanden und allerlei undurchsichtigem Volk“. Ein Privatmann hat dort eine kleine Marienkappelleerbauen lassen. Von dort führt die Wanderung durch das Dorf Altenschwand an den Ausgangspunkt zurück.

 

Autorentipp

Weitere Infos: Hotzenwald Tourist Info Rickenbach, Tel. 07765/9200-17, E-Mail: tourist.info@rickenbach.de

Wegbeschreibung

Beginn der Wanderung ist am Wanderparkplatz Strick. Zunächst geht es eine kurze Strecke steil bergauf zum Abhau. Bei guter Fernsicht erschließt sich dem Wanderer eine herrliche Aussicht in den Schweizer Jura und auf die Alpenkette. Auf dem Brunnstubenweg erreichen wir das Hornbergbecken. Das Pumpspeicherbecken der Schluchseewerk AG ( 4,2 Mio cbm Volumen) hat auf der Süd- oder Nordseite einen Zugang zur Dammkrone. Von hier oben kann man einen atemberaubenden Rundumblick auf die Landschaft des Hotzenwaldes, den Schwarzwald, die Vogesen und die nahe Schweiz genießen. Weiter geht es dann in Richtung Osten zur Ödlandkapelle. Die Errichtung dieser Kapelle geht auf das Jahr 1780 zurück. Von der Kapelle führt die Strecke auf dem Hotzenwald-Querweg an den Herrischrieder Skiliften vorbei nach Niedergebisbach. In der Ortsmitte kommen wir dann zum Blasius-Hottinger Platz: Hier erinnert eine Geschichtstafel an die Salpetererunruhen im Hotzenwald. Vorbei an der Niedergebisbacher Kapelle, führt der Wanderweg an dem von Bildhauer Leonhard Eder modern gestalteten Kreuzweg entlang zum Totenbühl. Ein Privatmann hat dort eine kleine Marienkappelle erbauen lassen. Von dort führt die Wanderung durch das Dorf Altenschwand an den Ausgangspunkt zurück.

Ausrüstung

Wettergrechte Kleidung und Wanderschuhe sind empfohlen. Rucksackverpflegung und Getränke mitnehmen.