Unsterbliche Weitsicht, die bleibt: zum Totenbühl
Mittel
Die Rundtour mit Aufstieg zum Totenbühl-Pavillon wird mit einer beeindruckender Aussicht auf Bad Säckingen, den Rhein nach Osten und die Schweizer Höhenzüge belohnt.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Wegebeschaffenheit
Diese Tour lebt nicht davon, einfach nur von A nach B zu führen – sie fühlt sich vielmehr wie eine kleine Reise durch unterschiedliche Stimmungen und Landschaften an.
Schon nach kurzer Zeit umgibt dich die ruhige, fast entschleunigende Atmosphäre des Waldes. Zwischen hohen Bäumen und weichen Wegen entsteht schnell das Gefühl, den Alltag hinter sich zu lassen. Besonders eindrucksvoll sind die uralten Wolfseichen und die Bildbuche: knorrig, mächtig und voller Geschichte. Hier wird die Natur greifbar – nicht nur als Kulisse, sondern als etwas Lebendiges, das seit Jahrhunderten besteht.
Ein echtes Highlight ist der Moment, wenn sich plötzlich die Landschaft öffnet: Der Blick schweift weit über Bad Säckingen, entlang des Rheins und hinüber zu den Schweizer Höhenzügen. Diese Aussicht wirkt fast wie eine Belohnung – ein Augenblick, der zum Innehalten einlädt und lange im Gedächtnis bleibt.
Was die Tour besonders macht, ist die Abwechslung: ruhige Waldpassagen wechseln sich mit offenen Ausblicken ab, sanfte Wege mit kurzen, etwas anspruchsvolleren Abschnitten. Dazu kommen kleine Entdeckungen am Wegesrand – stille Plätze, besondere Felsformationen und mit etwas Glück sogar Tiere im Wildgehege.
Am Ende bleibt nicht nur die Bewegung in der Natur, sondern ein rundes Erlebnis: eine Mischung aus Ruhe, Weitblick, Geschichte und Naturverbundenheit. Genau deshalb lohnt sich diese Tour – weil sie mehr ist als nur eine Wanderung.
Wegbeschreibung
Vom Bahnhof geht es zum Kurzentrum und anschließend über Treppenstufen in östliche Richtung. Vorbei am Waldbad führt der Weg zur Hasenrütti, zur Bildbuche und den mächtigen Wolfseichen. Sie sind laut Schätzungen 400 bis 500 Jahre alt und seit 1985 als Naturdenkmal eingetragen. Auf einem breiten Waldweg wird der Totenbühlbrunnen erreicht und nach dem Aufstieg zum Aussichtspavillon genießt man die herrliche Aussicht bei einer wohlverdiente Rast. Weiter geht es auf dem Horizontalweg, der immer wieder schöne Ausblicke bietet. Das Wegzeichen am Eggberg gibt die Richtung zum Wildgehege an. Der Eggberg ist die markante Südkante des Schwarzwalds, die hier vorkommenden Granitgesteine sind 325 bis 335 Millionen Jahre alt. Auf dem Eggberg liegt das Eggbergbecken, das Oberbecken des Kavernenkraftwerkes Bad Säckingen. Achtung bei der Überquerung der kurvigen Straße nach Egg! Anschließend führt zunächst ein steiler Pfad zum Bildstöckle, bevor es bequem auf dem Weg weiter nach Umeich geht. Von dort wandert man vorbei an der Silberhöhle zum Wildgehege und über das Kurzentrum wieder zurück zum Bahnhof.
Ausrüstung
- Dem Wetter angepasste Kleidung
- Bevorzugt festes Schuhwerk
- Verpflegung für unterwegs, im Sommer ausreichend Wasser
Kartenempfehlungen des Autors
Den "Pfadfinder"-Flyer zu dieser und weiteren tollen Rundtouren bekommst Du in der Tourist-Information Bad Säckingen oder online.